schnell und rot-grün

stellen wir uns vor, das leben sei ein tisch.

auf meinem lebenstisch liegt, vor mir ausgebreitet, ein buntes sammelsurium an aufgaben und thematiken, die bearbeitet, noch besser wäre, erledigt werden sollten.

ich konnte letzte woche gar nicht an der fraplywo teilnehmen.

 

an meinem reell existierenden küchentisch hockten heute nur 2/5 der Familie ; meine kleinste tochter und meine wenigkeit. es war 14 uhr. und wir hatten hunger. und wir mussten uns schnell organisieren, denn der nachmittag sass uns schon im nacken. da musste mal wieder ein schnelles nudelrezept her, und wir entschieden uns für eine rot-grüne sauce:

in einer pfanne mit heissem olivenöl schwitze ich eine zerdrückte knoblauchzehe an, gebe vier EL passierte tomaten dazu, lass‘ diese kurz aufkochen und stelle dann auf kleine flamme zurück. salzen, herd abstellen, vier EL pesto dazugeben, verrühren. fertig. ( ca. 200 gr nudeln kochen nicht vergessen!)

foto blog mai 18

dieses schnelles rezept passt zu diesem schnellen und ‚letzten‘ post – bevor in zwei tagen die EU-DSGVO in kraft treten wird. das ist ja nun so ein thema, mit dem ich mich (noch) auseinandersetzen muss. hier in italien habe ich nur ganz bewusst, ein paar fernsehspots wahrgenommen. die message ist einfach: „es betrifft in erster linie grosse firmen und die daten der verbaucher, sprich menschen,  sind ab sofort besser geschützt.“ klingt im vergleich zu der aufruhr in deutschland doch ganz easy.  nur zweimal musste ich bisher eine einverstädniserklärung abgegen: bei meiner online-autoversicherung und beim newsletter meiner yogaschule. was meinen blog betrifft und meinem wunsch, eine berufliche internetseite anzulegen – na ja, ich werde mal pausieren, beobachten, abwarten.

und was macht meine bloggende leserschaft?

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Sonntagsspaziergang

Wenn bei uns, Grossfamilie, Sonntag ist, beginnt der Tag erst einmal mit einem Checkup eventueller Termine: hat die Kleinste Firmunterricht? wieviel Hausarbeit bzw. wieviele Hausaufgaben sind noch zu erledigen? gibt’s im Fernsehen Fussball?

Gestern hatten wir Glück. Niemand hatte etwas zu tun. Und wir planten eine gemeinsame Unternehmung. Als Großstadtrandmenschen haben wir eine breite Auswahl, denn innerhalb einer dreiviertel Stunde können wir entweder im Zentrum Mailands sein oder draussen in der Natur. Bei dem angenehmen Frühlingswetter ging’s raus. Wir drehten eine Runde im Naturschutzgebiet ‚Lago di Sartirana‘: der See liegt eine halbe Autostunde von Monza weg und gehört zur Stadt Merate, wo Schilder den Weg weisen. Es gibt einen Autoparkplatz und sogar einen kleinen Abstellplatz für Wohnmobile und die Runde um den See dauert, wenn man sich Zeit nimmt, eine Stunde. Schwierigkeitsgrad Null. Der Uferweg führt durch dichten Laubwald, an moorigen Stellen  oder angebauten Feldern vorbei, es gibt auf einer kleinen Insel einen bird-watching-Unterstand und immer wieder hat man einen fantastischen Blick auf die Alpen hinter Lecco.

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… und nun eine bisschen Biounterricht auf Italienisch:

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Spargelsauce für Pasta

Spargelzeit.

Letzten Sonntag habe ich was Gutes aufgetischt.

Ich habe 200 Gramm grüne Spargelspitzen in leicht gesalzenem Wasser weich kochen lassen und habe sie dann mit einem Minipimer zu einer Creme verrührt.

In einer Pfanne habe ich Olivenöl erhitzt, um eine grob zerschnittene Knoblauchzehe anzuschwitzen; diese habe ich dann aber entfernt, um 100 Gramm küchenfertige Krabben im aromatisierten Öl anzudünsten. Dann habe ich 200 ml Kochsahne dazugegeben und mit etwas Muskat und einer Handvoll Reibekäse abgeschmeckt. Solltet ihr keine italienische panna da cucina haben,  denke ich, dass mit Bechamelsauce das Rezept auch gelingen könnte. Zum Schluss habe ich die Spargelcreme untergerührt. Fertig! In der Zwischenzeit hatte ich Wasser aufgesetzt, um die Nudeln ( 500 Gramm reichen für 5-6 Personen) zu kochen. Ich finde, dass sich zu einer so dickflüssigen Pastasauce  sogenannte pasta corta am besten eignet. Also, keine Spaghetti, ich nahm pipe. Und ziemlich schnell landeten diese in den hungrigen Familienbäuchen.

Spargelzeit

 

 

Ostergrüße (2)

So, da bin ich wieder.

Ihr hattet Recht, liebe Mallybeau und lieber  Erich, bei dem Foto (s. vorheriger Beitrag) handelt es sich um eine Käsereibe, wobei ich diese Art von Ausführung eher als Käsemühle bezeichnen würde. Man muss das Ding schliesslich drehen. Ich nehme an, das Rätsel war zu einfach; mal sehen, ob sich etwas Schwierigeres finden  lässt.

Bis bald

Ostergrüße

Unser anderes Kaninchen, Jimmy Carota, grüßt ulbarbs Leserschaft.

Jimmy Carota 2

Frohe Ostern Euch allen!

Also, mit Eier-Verstecken und so geht das etwas schlecht hier auf dem Blog – jedoch gibt’s ein kleines Ratespiel.

Auf dem Foto unten seht ihr ein typisch italienisch unentbehrliches Küchenutensil.

Was ist es wohl?

Um Antwort wird gebeten.

Kaesemuehle

(Lösung folgt)

rebloggt und kommentiert

Neulich am Mittagstisch. Zwei Stühle- eine Meinung: Mein Mann: „Ich werde sie fragen.“ Ich (leicht entrüstet): „Nein, das machst du lieber nicht. Wenn du so ne Frage in die Runde wirfst, bist du bei den Lehrern gleich unten durch!“ Mein Mann (ganz unbeirrt weiter essend):„Ach wieso denn? Die wissen doch auch, dass das statistische Fakten […]

über Melting Pot Schule. Über Berührungsängste und Vorurteile beim Thema Schulwahl. — MÄUSEMAMMA…

voyons

 

falls die verwunderung über das neue schwindet

vermag neu alte gewohnheit zu werden.

neu könnte sein

wenn man im alter dorthin zurückkehrt

wo alles begonnen hat.

oder weiterziehen.

voyons!

 

oh, schon aus, die heimatwoche bei sophie paulchen? das war der letzte impuls mich einfinden im ich oder: die neue heimat“. das thema hat mir sehr viel freude bereitet, ich hatte (endlich auch mal wieder) zeit und muße zum schreiben, fühlen, nachlesen etc. und auf meinem blog war ganz schön was los. danke fürs besuchen, aufrufen, lesen und kommentieren!

 

 

das ganz persönliche universum

Frauen kreisen

bewohnen Kreise

Mann Haus Arbeit

Arbeit Haus Mann?

mit und oder ohne  Mann

Kinder

Kinder und Kinder

ohne Kinder

ausgehen

Ausgehen und Aussehen

Freundinnen

Frauen leben

leben und empfinden

Frauen bewohnen Körper

Frauen kreisen

Botenstoffe kreisen

 

das ist meine „heimat aus sicht einer frau“ bei sophie paulchen bloggt.

interview

Sie dachte

dachte lange nach

es fielen ein ihr Platz

letzte Reihe im Physiklabor

sein Platz

Eckbankecke Stammtisch

(Der Ex leitet heut‘

den väterlichen Betrieb)

Sie dachte

dachte, frug nach

Die Tochter rief „Verteidigung“

Der Sohn  „Familie“

Der Mann „Der Großbauer aus dem Heimatmusuem“

 

ui, der heutige impuls“ heimat aus sicht eines mannes“ hatte es aber in sich. mal sehen, wie und was sich bei sophie paulchen enwickelt hat.

 

wo denn nun?

diese zur zeit laufende frapalywo mit dem impuls  „so viele heimaten in mir“ hat’s ganz schön in sich; ein thema, das mich intensiv berührt. nicht nur mir geht es so, auch den anderen teilnehmern. hier könnt ihr ja mal nachlesen bei https://beehalton.com/frapalywo-ich-dont-know-impuls-3/poetry/frapalywo. ich habe the bee gefragt und darf (herzlichen dank!) ihren text in ‚mein‘ italienisch umschreiben.

 

Ich non lo so

sempre casa son‘

codesti

fremden worten.

aber machmal sehne

ich mich

di quelle parole tedesche

la casa è qui

oder

ist Heimat dort?

Ich weiss es nicht

non lo so