frapalymo 2016

was ist denn bloß passiert?

irgendwie hat es der november geschafft,  an mir vorbeizuziehen.

es ist nicht so, dass ich ihn nicht bemerkt hätte – ganz im gegenteil, denn dieser sonst so grauer herbstmonat bescherte mir ’ne menge ‚guter‘ dinge wie neue arbeitsverträge, termine etc.. meine laune war zwar gut, aber es blieb keine zeit übrig, keine zeit zum gedichteschreiben. das ist herb, denn ich liebe doch den frapalymo so! ich bin nicht ausgestiegen, ich bin hinausgefallen. ich kam weder zum nachlesen noch zum nachreichen. (das kann ich ja immer noch tun) ist es nicht ein sonderbarer zufall, dass der letzte impuls, „was wir heute sind, sind wir morgen nicht – veränderung“, irgendwie mit den meinigen, neuen entwicklungen  zu tun hat?

so grüße ich auf diesem wege die liebe sophie paulchen und alle mitschreiberlinge. ein kurzes, aber intensives, anregendes, aufbauendes vergnügen.

 

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ohne titel (nachgereicht zum 19.11.16)

spannendes buchtitelspiel! die aufgabe lautete:„wählt 10 buchtitel und nutzt ausschließlich diese wörter für ein gedicht“.

meine buchtitel: „Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland“, „den Dämonen Nahrung geben“,“der alte König in seinem Exil“,“der große Trip“,“gesammelte Gedichte“, „Herr der Ringe“, „Louisiana“,“Sprachenlernen leicht gemacht“,“Stocklandzeit“,“Wilde Nächte“

Der große, wilde Trip

auf schmalen Pfaden durchs Hinterland

Louisianas

leicht gemacht

gesammelt

die Dämonen

der Herr

der alte König

Nächten

Zeit

geben

 

Ich weiss nicht, ob ich alles ‚richtig‘ gemacht habe, ich mache mir selber Druck in der wenigen Zeit zur Muße.

 

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ohne titel (nachgereicht zum 18.11.16)

winters

schon lange nicht mehr

eisblumen erblickt

eisblumen machen heimweh

hier im jetzt

nur raufrost regen nebel

sichtweite bis zum nachbarshaus

sichtweite macht traurig

im april

eine reise zu sechst hinaus

ans meer unterm apennin

meer macht freude

 

mein werk zum impuls „faszination fensterblick: eisblumen“ bei sophie paulchen.

 

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Eingeordnet unter Kleine Reisetipps

nachgereicht (frapalymo 15.11.16)

handwarmer mürbeteig

und steine und muscheln für die sandburg

oder den erdboden

das kann ich ich anfassen

nicht die erinnerung

nicht die schönen augenblicke

die kann ich tragen

 

ein erster ansatz, eine idee, die noch verbesserbar ist, mein beitrag zum impuls „fassbar“

 

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ohne titel (frapalymo 16.11.16)

„manchmal kann man auch mit gesenktem kopf ein stück himmel sehen.“ so lautete der impuls für heute; es handelt sich um einen tweet von @e_mm_e1 .

das laubdach lichtet sich

der himmel fällt blau in den tag

und nasskalt auf die erde

letzte schwalben

oben

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„unfassbar“ (frapalymo 14.11.16)

„unfassbar“(hieß das stichwort heute) – und ist teil 1 des doppelimpulses „unfassbar-fassbar“

 

 

groß bist du mein sohn

die zeit

höhlt die monate aus

schnitzt stunden

zerkrümelt sekunden

groß bist du geworden

 

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ohne titel (frapalymo 13.11.16)

zwei im gleichen schritt

zwei im gleichen gewicht

vier schweben

vier schlingen

zwei suchen

und in den händen leer

unsichtbar aber nur unsichtbar der schmerz

 

 

das zum heutigen impuls: „schaut auch diesen tanz (link) an und lasst euch durch bewegung, musik, ausdruck inspirieren“.

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versuch eines limericks (nachgereicht zum frapalymo 11.11.16)

es sprach ein jeanstrümmer, der gerne zockte

zu seinem guten freund, der alten socke:

„bevor wir heute abend unterm sofa pennen

lass uns fangen spielen ohne rennen!“

und kämmte nebenbei seine elgante staublocke

 

der impuls lautete:„wählt einen oder zwei begriffsstudiobegriffe und bindet diese in euren text ein“. hier geht’s zum begriffsstudio und meine beiden sind nummer 2089 und 3029

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die querdenkerin (frapalymo 12.11.16)

die querdenkerin

war rund

eckte trotzdem an.

ihre quadrate im kopf

sprach sie aus,

so dass

den anderen

die haare zu dreiecken standen.

 

mein text zum impuls „kubistisches körpergefühl“ bei sophie paulchen.

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erster frost (zum frapalymo 9.11.16)

erster frost

 

noch ruhte der see

und blass die frühe sonne

am ufer dünne halme

unter frost aus glas

 

jetzt wärmt das licht

den blassblauen see

und zwischen dem gras

dünne splitter aus glas

 

ganz zufrieden bin ich nicht, aber ich habe mir vorgenommen, versaümte impulse nachzuholen. dieser hier („ein text, zwei strophen, vier wörter: glas, dünn, blass, see. sie sollen in beiden strophen je einmal vorkommen.“ ) war nicht einfach, aber reizvoll.

 

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