fish und chips auf italienisch

kürzlich hatte ich eine einladung in ein sehr raffiniertes fischrestaurant. der sommelier brachte zuerst ein glas passerina-wein, ein typischer weißwein aus dem centro italiens, ideal als aperitif. als vorspeise nahm ich ein polypen-carpaccio auf krokantem spargelbett und als zweiten gang wählte ich ein erdbeerrisotto mit krabben und schnittlauch. wunderdeliziös! zum trinken empfahl der weinkellner einen weißwein, der den gleichen namen wie eine käsesorte trägt: pecorino.

den abend habe ich sehr genossen, nicht nur da es ausgesprochen fein schmeckte, sondern auch aus dem einfachen grund, weil ich mal nicht kochen musste.

bei ulbarb zu hause geht’s einfacher und schneller zu: hier kommen sardinen mit pommes frites:

ich belege ein backblech mit frischen sardinenfilets und beträufle diese mit dem saft einer halben zitronen, dann beträufle die fische erneut mit einer mischung aus olivenöl, knoblauch und petersilie und zum schluss folgt paniermehl. in der zwischenzeit habe ich den ofen auf 180 grad vorgeheizt und lasse dann die sardinen ca. 10 minuten gratinieren. vor dem servieren verteile ich den saft der anderen zitronenhälte. dazu gibt’s backofenpommes. p.s.: man kann auch miesmuscheln auf dieselbe art gratinieren.

einen guten!

Sardeeins

sardezwei

sardedrei

sardevier

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Mal wieder Mailand/ nuovamente a milano

Hoch hinaus ging’s gestern, als wir unserem Wochenendbesuch Mailand zeigten.

Zur Zeit kann man sonntags zum Belvedere hochfahren und eine gigantische Aussicht über die Stadt genießen.

Hier ein paar Bilder aus dem 39. Stock (ca. 150 Meter hoch):

un paio di fotografie, fatti dal belvedere della torre della regione lombardia. un panorama mozzafiato dal trentanovesimo piano: 

Milano, Palazzo della Regione

der Palazzo della Regione Lombardia, von unten und aussen betrachtet

Milano

Ausblick auf den Hauptbahnhof

milanodrei

Panorama, das Unicredit-Hochhaus

milanosechs

im Belvedere

milanovier

Spiegelungen

 

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50 Fragen an mich (Teil 2)

Der Seite von piksyn folge ich schon relativ lange und ich fand ihren Fragenkatalog so spannend aufgebaut und formuliert, dass ich mich  gleich mal daranmache, ihn zu beantworten. Hat noch jemand Lust?

Was ich Dich immer schon fragen wollte:

  1. Zweifelst Du manchmal daran, ob es ein Wort wirklich gibt, z. B. Sprenkel? Oh ja, das passiert mir ziemlich oft. Weniger in der deutschen als in der italiensichen Sprache. Ich frage dann immer meine mittlere Tochter.
  2. Was liest Du morgens als Erstes? Mein Telefon, auch wenn es erst kurz vor sieben ist, sind Nachrichten, sms und chats schon eingetrudelt. 
  3. Träumst Du horizontal oder vertikal? Ich würde mal sagen, dass ich horizontal träume, aber im Traum meisten vertikale Positionen einnehme.
  4. Welches Lied macht für Dich die Welt groß? „We shall overcome
  5. Wen schaust Du gerne an? Personen, die meiner Meinung nach, einfach gut aussehen.
  6. Wer sagt, dass Du etwas machen musst? Im Grunde genommen, gibt es viele (viel zu viele) Dinge und Personen, die mir sagen, nein, besser vorschreiben, was ich zu tun habe: der Wecker, die Kinder, meine Endokrinologin, der Vermieter, der Chef, der Terminplaner etc. etc. etc.
  7. Welches war die erste Farbe, die Du gesehen hast? Nun, das kann ich dir nicht beantworten. Ich tippe mal auf Dunkelgrün oder Marineblau; das sind meine absoluten Lieblingsfarben; könnten sie aus der frühen Kindheit stammen?
  8. See oder Meer? Beides. Ich liebe beides.
  9. Norden oder Süden? Ich lebe relativ südlich, also habe ich Sehnsucht nach dem Norden. War schon viel zu lange nicht mehr an der Nordsee, seufz.
  10. Wenn Du aussteigen würdest, was wäre das Letzte, was Du in Deinem jetzigen Leben tun würdest? Meinen Mann küssen und die Kinder umarmen.
  11. Wenn Du wählen könntest: hättest Du lieber Synästhesie und durchschnittliche Intelligenz oder einen IQ von 160? Das erstere.
  12. Lässt Du andere Menschen von Deinem Brötchen abbeißen? Und wenn es ein Döner ist? Auch wenn es ein Döner ist, Teilen war noch nie ein Problem.
  13. Welches war der erste Kosename, den Du bekommen hast? Rickchen.
  14. Findest Du das Floskelgerüst nach Terroranschlägen beruhigend oder macht es Dich verrückt? Auch hier antworte ich wieder mit ‚beides‘. Ich habe eine Freundin, die Nizza überlebt hatte. Sie konnte mit ihren Kindern ihre Wohnung erreichen, verbarrikadierte sich dort über Stunden; wir hatten über whatsapp Kontakt und da ich bei twitter mitlas, konnte ich ihr Infos übermitteln: zum Beispiel wichtige Telefonnummern für die Touristen.
  15. Weinst Du oft? Ja. ich trage Tränen immer bei mir, in der Hosentasche. (ital. Redewendung)
  16. Fenster auf? Fenster zu? Fenster auf und keinen Widerspruch!
  17. Magst Du mich? Ich denke schon, ich bin ein follower.
  18. Hast Du schon mal aus Liebeskummer einen Rieseneisbecher im Bett gegessen, weil Du in einer Sitcom gesehen hast, dass man das tut, wenn man Liebeskummer hat? Nein, das habe ich noch nie getan. Aber ich lese immer im Bett und in der Regl nasche ich etwas nebenher.
  19. Setzt Du Dich mit Straßenklamotten auf das Bett? Du nicht? Ich immer. 
  20. Was ist Dein Lieblingswort? ‚Vater‘.
  21. Wann hast Du das letzte Mal jemanden kennengelernt, mit dem oder der Du befreundet sein willst? Lass‘ mich nachdenken, ich denke dieses Schuljahr.
  22. Kaffee? Tee?Auch hier antworte ich wieder mit ‚beides‘: Kaffe ist morgens ein Muss und je nach Jahreszeit und Befindlichkeit nachmittags Tee. Im Moment mache ich mir oft Lakritztee. Den trinke ich dann lauwarm. Kreislaufanregend.
  23. Liebst Du Dein Leben? Ja. Ich liebe nicht immer mich, aber mein Dasein hier auf der Erde hat seinen Sinn und ich komme klar. 
  24. Was hast Du später gelernt als andere? Schwimmen? Autofahren?
  25. Hast Du eine persönliche Hymne? Meinst du eine Art Motto? Dann ist es ‚OM‘. Wenn es um Musik geht, dann ist es ‚five miles out‘ von Mike Oldfield.
  26. Bist Du der, der die Witze macht oder der, der den Kuchen backt? Ich bevorzuge Kuchenbacken. 
  27. Oder beides? Nee, lieber Kuchenbacken; mein Mann ist Meister im Witze-Erzählen.
  28. Ist Musik für Dich die Zeitmaschine oder Duft? Zeitmaschine.
  29. Wie viele Liter Wasser trinkst Du am Tag? Ich achte konsequent darauf, mindestens eineinhalb Liter stilles Mineralwasser zu trinken.
  30. Was ist Deine Verlegenheitsgeste? Ich kratze mich am Kopf und habe ein schrecklich unintelligentes Grinsen im Gesicht. 
  31. Wie oft denkst Du, ab sofort lebe ich vegetarisch? Nie.
  32. Stellst Du manchmal Fragen, die Du hinterher bereust? Mmmmh, ich denke nicht. Ich  liebe es, mit meinen Freundinnen zu tratschen, bei ernsteren Gesprächen, nehme ich mir Zeit, um Fragen oder Antworten zu formulieren. 
  33. Hast Du schon mal „nein“ gesagt, obwohl Du „ja“ meintest? Weniger. Ich neige dazu, ‚ja‘ statt ’nein‘ zu sagen.
  34. Wie oft lügst Du am Tag? Noch nicht nachgezählt. Ich versuche stets offen und ehrlich zu bleiben. Oder ich halte einfach die Gosche.
  35. Sehnst Du Dich nach dem Ende dieses Fragebogens? Nein.
  36. Wieviel Geld brauchst Du zum Glücklichsein? Nicht viel. Aber ich stehe in der Lebensmitte und habe noch nichts ansparen können; ich rechne stark mit Altersarmut. Dieser Gedanke mach mich unglücklich.
  37. Hast Du manchmal einen Kloß im Hals, wenn Du Fernsehwerbung siehst? Einen Kloß nicht, aber ich finde sie sehr oft zum Kopfschütteln (Volksverdummung).
  38. Wenn Du die Zeit zurückdrehen könntest: wohin? Sehr schwer zu sagen. Ich würde gerne die Zeit um 1850/1860 erleben. Oder ganz konkrtet: die Zeit, als ich mir Gedanken über  Ausbildung oder Studium machte. Ich hätte ein paar neue Ideen.
  39. Schläfst Du mit offenem oder geschlossenem Fenster? Sommer auf, Winter zu.
  40. Belehrst Du andere über Rechtschreibung? Rechtschreibung weniger, aber Satzbau und Grammatik sind mein Job.
  41. Hörst Du Farben? Nein. Aber du, nicht wahr?  Ich kann deinen Ausführungen sehr gut folgen.
  42. Was würdest Du gerne erfinden? Boh?
  43. Wie oft fehlen Dir die Worte, um jemandem etwas zu sagen? Relativ oft, ich bin nicht schlagfertig.
  44. Wer wärst Du gerne für einen Tag? Mozart, am Tag einer Opernpremiere.
  45. Wer für ein Jahr? Vielleicht ein Seefahrer.
  46. Denkst Du, man muss zu allem eine Meinung haben? Nein. Ich glaube, dass das gar nicht geht. Man weiss doch nie, über was so alles geredet wird, wie kann man dann eine Meinung haben. Allenfalls kann man sich eine ad hoc bilden bzw.  beginnen, über neue inputs nachzudenken.
  47. Wie oft kaufst Du Dir Blumen? Sehr selten. Aber im Frühjahr besorge ich mir neue Balkonpflanzen und  frisches Basilikum, frischen Rosamrin.
  48. Warst Du schon einmal in New York? Nein, noch nie.
  49. Was ist spannender: die Reise nach New York oder die Reise zu sich selbst? Ich nehme Reise nach N.Y.
  50. Oder beides? Ich kenne mich ziemlich gut; eine Reise zu mir? Ich weiss schon,  ich begebe da  mich auf gefährliches Terrain.

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50 Fragen an Dich.

mitmachen lohnt sich; eine kleine reise zu sich selbst:

piksyn

Was ich Dich immer schon fragen wollte:

  1. Zweifelst Du manchmal daran, ob es ein Wort wirklich gibt, z. B. Sprenkel?
  2. Was liest Du morgens als Erstes?
  3. Träumst Du horizontal oder vertikal?
  4. Welches Lied macht für Dich die Welt groß?
  5. Wen schaust Du gerne an?
  6. Wer sagt, dass Du etwas machen musst?
  7. Welches war die erste Farbe, die Du gesehen hast?
  8. See oder Meer?
  9. Norden oder Süden?
  10. Wenn Du aussteigen würdest, was wäre das Letzte, was Du in Deinem jetzigen Leben tun würdest?
  11. Wenn Du wählen könntest: hättest Du lieber Synästhesie und durchschnittliche Intelligenz oder einen IQ von 160?
  12. Lässt Du andere Menschen von Deinem Brötchen abbeißen? Und wenn es ein Döner ist?
  13. Welches war der erste Kosename, den Du bekommen hast?
  14. Findest Du das Floskelgerüst nach Terroranschlägen beruhigend oder macht es Dich verrückt?
  15. Weinst Du oft?
  16. Fenster auf? Fenster zu?
  17. Magst Du mich?
  18. Hast Du schon mal aus Liebeskummer einen…

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mantra

die nacht lockt

ab jetzt ist schlaf einlösbar

 

der atem kommt

kommt und geht

kommt verweilt geht

langsamer lauter

nase lunge

herzatmung bauch

bauch

herzatmung

lunge nase

yam

herz

yam

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Wandertag

 

Der Hohenlupfen stand schon immer da.

Ich weiß es noch genau, 265 Meter Höhendifferenz

meine Kniebundhose war rot

und alle Mädchen litten unter Seitenstechen

die Jungs mal nicht blöd

Walderdbeeren schmecken süß

Wienerle auch kalt

 

der Rucksack keuchte

die Bratwurst scheuerte

die Trinkflasche brutzelte

der Klassenlehrer lief aus

das Feuer, das Feuer….tja

Ich glaub‘, ich weiß es nicht mehr so recht

aber der Hohenlupfen steht noch immer da.

 

mein werk, nachgereicht zum impuls „am lagerfeuer“

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Sommerschlussverkauf

Der Lido hat  Meer im Sonderangebot

Wasser gibt’s, grünblau und aufgeschäumt

auch Lärm steht auf der Preisliste

Kleinkindergebrüll  gratis

 

Wasser gibt’s, grünblau und aufgeschäumt

fettige Käsefocaccia auf Sand

Kleinkindergebrüll  gratis

niemand lauscht den Wellen nach

 

fettige Käsefocaccia auf Sand

quietschend  wimmeln Plastiklatschen

niemand lauscht den Wellen nach

die Umkleidekabine knarzt

 

quietschend  wimmeln Plastiklatschen

auch Lärm steht auf der Preisliste

die Umkleidekabine knarzt

Der Lido hat  Meer im Sonderangebot

 

Ein pantun zum gestrigen impuls „am meer“ich bin gerne am meer, haße aber die ach so typischen strandbäder hier in italien. die kamen mir leider aber als erstes in den sinn, wer weiß wieso. na ja, wenn ich an den sommerurlaub in der bretagne denke, oder an ‚mein‘ sardinien, steigt die laune wieder. 

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elfchen, ohne titel

„im alleinsein“ lautete der impuls gestern Abend.

 

Worte

nur wenige

bin ich allein

höre ich mich sprechen

Gebet

Ein Kommentar

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im supermarkt

Der Tochter Schokoladenei

gut versteckt neben Kartoffelbrei

und zwischen kühlen Milchflaschen

in Mamas Taschen

löste  Alarm aus und viel Geschrei

 

(m)ein kleines werk zum heutigen impuls„an der supermarktkasse“.

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la pioggia [ˈpjɔɡ.ʤa]

tschak tschak

es klopft

tschak tschak tschak

es

tschak tschak

es regnet

tschak tschak tschak

und

und ich unterm ombrella-la

la terra die erde wird nass

und ich unterm ombrella-la

lauschend

s-kro-sch-iare

 

das war mein werk zum impuls nummer zwei bei der frapalywo im mai.

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