World Poetry Day 2017

tja, an mir zog der gestrige welttag der poesie mehr oder weniger spurlos (eine kleine verschnaufspause reichte fuer einen tweet) vorbei. und heute reblogge ich diesen artikel hier:

Literatur und Schreiben

Der Welttag der Poesie wurde im Jahr 2000 von der UNESCO ins Leben gerufen.
„As a deep expression of the human mind and as a universal art, poetry is a tool for dialogue and rapprochement. The dissemination of poetry helps to promote dialogue among cultures and understanding between peoples because it gives access to the authentic expression of a language.“
(Irina Bokova, Director-General of UNESCO – Quelle: Message for the World Poetry Day)

2009 schrieb die ZEIT in einem Beitrag, der zeitgenössischen Lyrik fehle die „Street Credibility“, sie sei zu undurchschaubar, zu hermetisch.
2015 erhält Jan Wagner den Deutschen Buchpreis mit seinem Band Regentonnenvariationen. Vielleicht ein Rettungsversuch? Danach wird von einem kurzzeitigen neuen Boom der Lyrik gesprochen.

Zwar sorgen die sozialen Medien für eine schnelle Verbreitung von Lyrik, dass ein Gedicht im Wust von Informationen, Datenübermittlung und digitalen Bildern nach kurzer Zeit noch bemerkt wird, scheint eher unwahrscheinlich. Immerhin…

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erste frapalywo und der letzte beitrag

meins so wie deins bis auf

eure rauhfasertapete.

unsere nachbarn am eck

haben ein fenster mehr.

malkreidende kinder

kontrolliert durch

küchen,

alle standardgemäß mit vorgartenblick.

nur das eine da dessen

hecke eine kecke

kurzhaarfrisur trägt

tanzt aus der reihe.

 

mein werk zum siebten impuls ‚reihenhaus‘. nun ist die erste frau paulchens lyrikwoche auch schon wieder vorbei. kurzweilig war’s. das hauptthema, konkret und lebensnah, fand ich persönlich sehr reizvoll, da es auf den ersten blick zwar ‚einfach‘ aussah, aber gleichzeitig auch viel potential/inspiration anbot. wir werden uns wiederlesen!

 

 

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erste frapalywo und mein (auch schon wieder) sechster text

der Impuls Hochhaus liess mich sofort an meine letzte Hochhauswohnung in der via San Rocco denken. Hier ein paar Zahlen:

 

Die Katze

ein Vormieter hatte sie übrig gelassen

gehörte uns allen

Wir waren so um die sechzig

neun kinder mitgerechnet

die zwei hunde fehlen

geteilt wurden

zehn Garagen

vierzehn Autostellplätze

ein Garten ein Hof

das Müllproblem

die Heizungsrechnung

Einblicke

hinter die acht mal drei

eigenen vier Wände

eher selten.

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erste frapalywo und mein fünftes gedicht

Eins zu Null

 

Gerümpel

(fast) überraschend

siegte gnadenlos über

vermeintliche Ordnung und Staublosigkeit

(H)ort

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erste frapalymo und mein(schon) vierter beitrag

Dort

Schuhe an Schuhe aus

„Türe zu, es zieht!“

Und es müffelt nach Hund und Tabak.

Schuhe an Schuhe aus

Stiefel  an die Heizung

Ranzen in die Ecke pfeffern

Schuhe an Schuhe aus

Kleiderhaken für die Großen,

die Kleinen und die Gäste –

„Aber erst wird aufgeräumt!“

Schuhe an Schuhe aus

Unechter Perserteppich

Selbstgeknüpfter Wandbehang

Gehen kommen verlassen besuchen

Sauber und still ist er geworden

 

Hier

Andere Leute

Gleicher Rhythmus

Schuhe an Schuhe aus

„Permesso?“, soll man fragen

Marmor  bleibt kalt im Sommer

Fußstapfen wegbohnern

Kinderwagen

Kindergeburtstag

weil flur so gross wie eine camera

Schuhe an Schuhe aus

Turnbeutel Schlüssel Telefon

Umarmen statt Hände geben

Schuhe heißen scarpe

Scarpe für fünf sind ziemlich teuer

Es kommt Besuch aus ‚Dort‘

Irgendwann gehen die Kinder

Dann wird er hier leer und leblos sein

 

das ist mein werk zum heutigen impuls ‚der flur‘

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erste frapalywo und mein dritter beitrag

im geäst im garten im märz

da

eine amsel

im geäst im garten im märz

 

hier geht’s zum impuls (und den texten der anderen mitschreiber), der für heute ‚gartenlaube‘ lautete.

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erste frapalywo und mein text nummer zwei

in der dunklen augustnacht

wartete das zimmer lange

frühstück bei der stazione termini

zu mittag einen trevibrunnen

die piazza navona zwischendurch

am abend trastevere mit puntarelle

auf uns

wartete das zimmer lange

in der dunklen augustnacht

 

 

der impuls lautete ‚hotelzimmer‘. damit konnte ich zuerst nicht viel anfangen, mir fehlt  wohl ausreichend hotelzimmererfahrung, ich bin eher ein ferienwohnungstyp; mein mann, stets auf dienstreisen, könnte romane abfassen. jedoch, damals, machten wir zwei diese unvergessliche reise nach – ihr habt’s bestimmt erraten!

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erste frapalywo und mein erster text

hausmusik

 

onkeltante lieblingsoma ich

als kind

und mit den anderen

auf dem ofenbänkle

kniestrumpflöcher

versteckend

die tasse muckefuck

war gross genug

 

und hier geht’s zur internetseite sophies

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nicht ganz neu doch erneuert

ein neues schreibprojekt steht an. bitte, lest hier mal nach: sophie paulchens erste lyrikwoche steht an: sieben tage, sieben texte, ein thema.

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Festival Internazionale di Poesia di Milano – II edizione

noch habe ich keine informationen, doch das hier fand ich in einem italienischen blog, dem ich folge. in mailand wird am 13.und 14.5. 2017 das zweite internationale poesiefestival stattfinden. werde mich erkundigen.

questo si che m’interessa.

N I G R I C A N T E

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