Auf ein Neues und Auguri!

Auf ein Neues, liebe LeserInnen und FollowerInnen!

Ich erinnere mich sehr gut, dass ich Euch vor einem Jahr Fotos aus Ligurien gezeigt hatte. Ich war dort den Schwiegervater besuchen gewesen. Ihn habe ich jetzt genau seit einem Jahr nicht mehr getroffen, coronabedingt.

Also, nun, auf ein neues Jahr, dass wir hier gemeinsam durchleben und lesen werden! Möge 2021 Euch das bringen, was Ihr braucht und ersehnt. (Bei mir wäre es einfach mehr individuelle Bewegungsfreiheit und die Gelegenheit, endlich mal wieder nach Deutschland zu fahren.) Und einfach ganz viel Seelenwohl für uns alle!

Seid Ihr gut gerutscht? Meine Ankunft im Jahr 2021 verlief logischerweise im kleinsten Kreis, der mit der Familie verbrachte Silvesterabend endete mit einer Telefonkonferenz mit anderen drei Familien, um gemeinsam auf das, was kommen wird, anzustossen. Während den Weihnachtsfeiertagen bzw. -ferien wollte ich einiges tun, habe nicht alles geschafft, da mein starker Bewegungsdrang von den Regeln in der ‚zona rossa‘ erheblich eingeschränkt wurde. Jedoch habe ich etwas ganz Neues und Ungewöhnliches ausprobiert: Vollmondmeditation mit meiner Yogagruppe. Der perfekte Jahresabschluss.

Morgen beginnt der Alltag. Leicht fasziniert schaue ich auf die einzelnen Ferientage, bevor ich sie abhake, und wie sie von den verschiedensten Launen und Stimmungslagen durchquert wurden. Den Tiefpunkt könnte ich als ‚wunschlos unglücklich‘ beschreiben, die angenehmste Emotion als ‚hoffnungsreich froh‘. Und Ihr selbst so?

Ich denke, dass Schneebild aus dem herrlichen Park in Monza passt ziemlich gut zum aktuellen Mood.

Also, nun, auf ein Neues und passt auf euch gut auf!

#lyirmo-impuls zu Santa Lucia

dunkelhell

die Tage

verabschieden das Alte

öffnen sich dem Neuem

Dezemberstimmung.

Dezemberstimmung

die Tage

tragen einen Adventskranz

Gelassenheit finden während des

Lichterfestes.

Die liebe Dagmar aka @Traumspruch lud ein zu einem neuen Impuls: „bringt ein Licht in eure Welt. Santa Luzia, ein vorweihnachtlicher Brauch, ein schöner Impuls für Poeten in der stillen Zeit.“

lyrimo november 2020, letzter impuls 30.11.

heute gab es den letzten impuls bei Dagmar alias Traumspruch, Organisatorin vom lyrimo. https://lyrimo.wordpress.com/2020/11/29/kaffeesatz-30-tage-30-gedichte-30/

Frühstücks

oder nachmittags

bleibt

auf dem Tassengrund

ein sandiger, bittersüsser Rest.

Die Zukunft steht darin,

sagt man,

im Kaffeesatz.

Bei näherer Betrachtung

wirkt er wie eine klobige Wanderdüne

Ich werfe weder einen Blick hinein

noch nach vorne

sondern schütte ihn in den

Bioabfall

und setze lieber eine zweite Moka auf

oder einen Tee – und warte ab.

#lyrimo november 2020, zum 26. impuls

es hiess ein „eraser-gedicht“ zu schreiben: https://lyrimo.wordpress.com/2020/11/25/erasure-schiller-30-tage-30-gedichte-26/

Drei Tage Zeit

will ich dir schenken

Schwester

so bleib damit

ich und du

freudig das eigene Leben vereinen

und in den Armen liegen

und weinen vor Freude

#lyrimo november 2020, impuls 24.22.20

Es wäre-

Liebesgeschichte (in die Jahre gekommen)

mit Tipps zum Survival für Expats (viele kennengelernt)

Anekdoten über Kulturschock (manche zum Totlachen)

Italienisches Sprachbad mit Reiseführer inklusiv mediterranem Bildband (handmade)

Kinderaufzucht (bilingual und recht demokratisch) und

Gedichte, haufenweise Gedichte über verdichtetes Leben

-langweilig geworden.

Wie wären

ein Haufen Mittelmeerliebe, dichte Sprachanekdoten, Kulturbilderreise, Survival nach Kindern,

lachende Expatschocks

? (unsinnig)

Es blieben die

Gedichte über Verdichtetes Leben (eine Auswahl)

Das wäre schön

das ist mein text zum heutigen impuls ‚ich sollte ein buch schreiben‘ bei: https://lyrimo.wordpress.com/2020/11/23/ich-sollte-30-tage-30-gedichte24/

#lyrimo november 2020, pantun

Die Sehnsuchtsorte waren auffindbar auf einer Landkarte

Sie liegen nun auf der Kante zwischen Wahr und Phantasie

Diese weiten, weiten Wiesen sind sattgrün, werden blau

Am warmen Mittelmeer gibt es weder Deiche noch Flut, keine Ebbe

Sie liegen nun auf der Kante zwischen Wahr und Phantasie

Auf den Feldwegen lege ich Sorgen ab

Am warmen Mittelmeer gibt es weder Deiche noch Flut, keine Ebbe

Im Norden war ich schon lange nicht mehr

Auf den Feldwegen lege ich Sorgen ab

Im Wald werden die Füße weich

Im Norden war ich schon lange nicht mehr

Die Berge werden mich besuchen kommen

Im Wald werden die Füße weich

Diese weiten, weiten Wiesen sind sattgrün, werden blau

Die Berge werden mich besuchen kommen

Die Sehnsuchtsorte waren auffindbar auf einer Landkarte

ein Pantun zum gestrigen Impuls „Pantun – Sehnunsuchtsorte“

ein Gastbeitrag und mein heutiger Samstagspaziergang

meine liebe followerin Elke hat mir gestern ein Gedicht zugeschickt, inspiriert durch die tollen #lyrimoWerke, und ich darf es hier einstellen…

Ich liefere ein paar Bilder dazu, die habe ich euch von meinem Spaziergang mitgebracht: eine kleine Portion Natur, im blog und auf twitter gerne als “ das Feld hinterm Haus“ beschrieben, die ich zu Lockdownzeiten sehr lieb gewonnen habe. Nicht schlecht für ein Leben am Rand einer Kleinstadt am Rand einer Grossstadt, nicht wahr?

Martini-Sommer im November

Sonne und Wärme locken mich aus dem

Homeoffice

Locken ohne Lockdown

Hellgrüne Spitzen von Getreide und Gras recken sich

in den blauen Himmel

Blühende Pflanzen stehen noch auf vielen Äckern

Wenn da nicht das bunte Laub auf den Bäumen

wäre …

Ich aber pflücke eine Sonnenblume und

Büschelschön für meinen Mann im Homepffice

#lyrimo november 2020, impuls 20.11.20

just im herbst

tag für tag

dicht an dicht

wort nach wort

erst blatt dann blog

tag für tag

mond stern nacht

dann licht – neu

kurz raus, vor dem Haus

auf dem feld

ein baum, ganz bunt

ein blatt fällt, in der Luft fliegt es hoch, weg

und wird bild

aus bild wird wort

dicht an dicht

es ging sehr -einsilbig- zu bei https://lyrimo.wordpress.com/2020/11/19/einsilbig-30-tage-30-gedichte-20/

#lyrimo november 2020, zum 19.11.20

Das Licht will weiterziehen und wiederkommen

Ein Sonnenschimmer steht noch schief

Seine Farben gelbrot leicht verschwommen

Das Licht will weiterziehen und wiederkommen

Dem Tag‘ habe ich das Leben entnommen

Am Horizont ruht im Schatten das Alpenmassiv

Das Licht will weiterziehen und wiederkommen

Am neuen Tag werd‘ ich atmen, ganz tief

Mein heutiges Werk zu einer interessanten, und für mich ganz neuen, Aufgabe: ein Triolett schreiben. Hier bitte mehr nachlesen!