frapalymo november ’17, erster beitrag

„da haben wir uns wieder eingestellt zu einem dichten november, der uns fordern und begeistern, beanspruchen und beherzen wird, der uns kraft kostet und kraft gibt.“ das war sophie paulchens gestriger auftakt zum frapalymo. ich versuche, wieder mitzumachen.

und so lautete der erste impuls: „die erste zeile ist für alle gleich“. beginnt also euer gedicht bitte alle mit der folgenden zeile aus hilde domins gedicht „abzählen der regentropfenschnur“ und lasst euch zu eigenen bildern treiben. die erste ziele lautet: „ich zähle die regentropfen an den zweigen“.

ich habe zu spät erkannt, dass es zu einem mißverständnis zwischen ‚zweigen‘ und ’scheiben‘ gekommen ist. hier mein werk:

 

ich zähle die regentropfen an den scheiben

und schlieren

eingetrocknet und verstaubt

am kellerfenster kleben

ich kratze den holzrahmenlack

dort wo mossweiche dunkelheit nistet.

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.