frapalymo november 18, „kitschgedicht“

Ciaone!

 

In der Fremde

Frauenfreundinnen

gefunden.

abbracci

bellissima carissima

dolce sei

Mag’s auch kitschig klingen

es ist das Temperament das

achtungsvolle baci bacioni

 

Ich hatte zwei Ideen, habe nun zwei „Kitschgedichte“, noch unfertig, aber veröffentlichbar, hoffe ich mal. #frapalymo

 

Dirndl

stets gehasst

weiß berüschte Bluse

für die Kirche am Sonntag

Trachtenpüppchen

 

 

 

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frapalymo november 18, „beipackzettel“

acqua di sirmione

 

armes hascherl, poverina

ach, komm, vieni qui

lass dich wiegen in meinen armen

seit du klein und kleinster bist gewesen

bimba mia

böser husten

armes hascherl

ach, komm, vieni qui

wir machen schwefelnebel:

heilklima im flacone

täglich zwei dreimal

ohne nebenwirkungen

dann wird die

atemwegserkrankung wieder heile.

buona, warte noch ein paar tage

ruhig, still, vieni qui

riecht nach lido delle bionde

da geh’n wir hin im sommer

armes hascherl

bimba mia

guarda, keine schule morgen

geht schon besser, nicht?

 

diese kleine gedicht zu dem mehr als originellen impuls „verdichtet einen beipackzettel“

wo denn nun?

diese zur zeit laufende frapalywo mit dem impuls  „so viele heimaten in mir“ hat’s ganz schön in sich; ein thema, das mich intensiv berührt. nicht nur mir geht es so, auch den anderen teilnehmern. hier könnt ihr ja mal nachlesen bei https://beehalton.com/frapalywo-ich-dont-know-impuls-3/poetry/frapalywo. ich habe the bee gefragt und darf (herzlichen dank!) ihren text in ‚mein‘ italienisch umschreiben.

 

Ich non lo so

sempre casa son‘

codesti

fremden worten.

aber machmal sehne

ich mich

di quelle parole tedesche

la casa è qui

oder

ist Heimat dort?

Ich weiss es nicht

non lo so

 

frapalymo november ’17, vierter beitrag

 Abschied nehmen

(feste Nomen-Verb-Verbindung,

aber nur Theorie)

die Praxis

das Leben

Erfahrung, die, -en

das Leben

vor und nach dem Krieg

Liebe

Kinder

Herzenswärme

Gottvertrauen

Zeichen

Markenzeichen Optimismus

Zeichen

setzen, verstehen und erkennen, alarmierend

viele Krankheiten

der Tod, der Schmerz

Asche im Grab.

 

mein Text zum heutigen impuls ’substantive‘

und heute probiere ich es auch mal auf Italienisch

 

l’addio

(genere maschile,  solo teoria)

la prassi

la vita

l’esperienza/-e, genere femminile

la vita

prima e dopo la guerra

l’amore

bimbi

bontà di cuore

fiducia in dio

segni

segno di riconoscimento ottimismo

segni

lasciare, comprendere e riconoscere, allarmanti

tante malattie

la morte, il dolore

i ceneri nella tomba

 

Mal wieder Mailand/ nuovamente a milano

Hoch hinaus ging’s gestern, als wir unserem Wochenendbesuch Mailand zeigten.

Zur Zeit kann man sonntags zum Belvedere hochfahren und eine gigantische Aussicht über die Stadt genießen.

Hier ein paar Bilder aus dem 39. Stock (ca. 150 Meter hoch):

un paio di fotografie, fatti dal belvedere della torre della regione lombardia. un panorama mozzafiato dal trentanovesimo piano: 

Milano, Palazzo della Regione

der Palazzo della Regione Lombardia, von unten und aussen betrachtet

Milano

Ausblick auf den Hauptbahnhof

milanodrei

Panorama, das Unicredit-Hochhaus

milanosechs

im Belvedere

milanovier

Spiegelungen

 

fragt mich !

auf den tag genau, sind es nun 20 jahre, die ich in italien lebe. ach, was könnte ich euch erzählen. aber das will ich heute und hier nicht tun. ich drehe den spieß um und lasse mich gerne von euch ausfragen. frei nach dem motto: „was ihr schon immer über ulbarb, ihren blog und ihre wahlheimatland wissen wolltet.“

nur eins vorweg und scherz beiseite: ich kann die aussage eines niederländischen euro-politikers (ich beziehe mich da auf vorkommnisse des letzten monats), dass südeuropäer ihr geld für schnaps und frauen ausgeben würden, nicht bestätigen. mein herzmann ist ein 100% italiener. und er gibt schon mal geld aus, aber für seine frau, sprich mich. alkohol gibt’s bei uns und vielen anderen eher selten: guten wein oder spumante, wenn ein festliches essen ansteht, sonst nehmen wir nur die billigen sorten zum kochen. und bier trinken wir , wenn’s hoch kommt, einmal pro monat, zu pizza, meeresfrüchten oder zum fussball. grappa sehe ich im supermarktregal in den unteren etagen oder ganz vorne in den touristenläden stehen.

dieser unglückliche kommentar über südeuropa, hat mich bzw. uns, mal wieder, verärgert. einer der vielen dummen sprüche, die geklopft werden. tatsache ist, dass in der politik oder in den medien etc. etc. etc. sehr oft abfällige meinungen betreffs der südeuropäischen völker  geäussert werden. das macht mich kirre, denn ich habe den eindruck, dass politiker, journalisten, korrespondenten, im grunde null ahnung haben, wie sich das ‚richtige‘ leben in südeuropa bzw. italien anfühlt.

also, fragt mich!

ormai sono vent’anni che vivo in italia. quante storie potrei raccontare! ma, non ho voglia. vi passo ‚la patata bollente‘ e mi faccio intervistare da voi, cari lettori. chiedetemi tutto quello che volete sapere su ulbarb, il suo blog, la sua vita italiana. e vi devo dire che prendo le difese per l’italia la mia nuova heimat, perchè ovviamente non posso confermare il commento (mi referisco al mese scorso) di un politico ollandese che dice che nel europa del sud si spende in alcool e donne. quindi, chedetemi.

Festival Internazionale di Poesia di Milano – II edizione

noch habe ich keine informationen, doch das hier fand ich in einem italienischen blog, dem ich folge. in mailand wird am 13.und 14.5. 2017 das zweite internationale poesiefestival stattfinden. werde mich erkundigen.

questo si che m’interessa.

N I G R I C A N T E

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italienischer müttermodetrend zum schulbeginn

beginnt in italien die schule, beginnt der herbst.

ich könnte  den satz auch umstellen und sagen: „beginnt der herbst, beginnt in italien die schule“, aber am ende kommt sowieso das gleiche heraus: neun monate stress bis zu den nächsten längeren ferien. vor allem die mamme mit kindern im grundschulalter sind gefordert, denn die strengen aufsichtspflichtregeln sehen vor, dass die kids nicht alleine nach hause gehen dürfen, sondern  von einem erziehungsberechtigten oder einer volljährigen person (der eine vollmacht erteilt wurde und deren personalausweisfotokopie den klassenlehren vorliegt) abgeholt werden müssen.

so ist mein alltag getaktet; es gibt zwei uhrzeiten, an denen ich per forza auf dem schulhof rumstehe: 8.15, wenn ich unsere kleinste, nachdem ich die mittlere in die mittelschule gefahren habe, in die grundschule bringe und 16.20, wenn die schule aus ist und ich die zehnjährige abhole.

na ja, sehen wir’s mal positiv: es ist relativ unwahrscheinlich, dass frauen und mütter in italien frustiert oder depri werden; mindestens zwei mal pro tag musst du vor die tür und wirst unweigerlich  in die schulhofhorde integriert und sozialisiert.

nur, beim dritten kind haste halt mal keine lust mehr; seit 2006 bin ich unterwegs. es reicht mir so langsam und da kam mir dieser survival kit für gesellschaftsunwillige mamas  wie gerufen. und solltet ihr  euch auch in so einer misslichen lage befinden, probiert’s aus:

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grundausstattung:

dunkle sonnenbrille, um blickkontakt zu vermeiden

ohrstöpsel, damit frau nicht dumm angelabert wird und das geschwätz und gejammer der anderen nicht ertragen muss

bequemes schuhwerk, um sich schnell aus dem staub zu machen

ein uraltes handy, als beweis, dass frau in keine whatsapp-gruppe aufgenommen werden kann

(p.s.: danke an ica und silvia)

 

mein gedicht geht fremd/ una delle mie poesie mi tradisce

vor kurzem reichte ich eines meiner gedichte bei einer italienischen online-lyrikzeitschrift, deren follower ich bin, ein – und es  wurde dort auch publiziert. diese zeitschrift sucht neue schreiberlinge. wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen.

poco tempo fa ho inviato una delle mie posie a una rivista online che seguo. ecco il testo ch’è stato pubblicato. chi fosse interessato può mandare i propri testi visto che cercano sempre nuovi scrittori.

(P.S.: „Eupilio“ ist ein kleiner ort, der direkt am segrino-see liegt /“Eupilio“ è un paesino piccolo situato sulle sponde del lago segrino)