Florenz

Ihr seid in Italien unterwegs und auf der Durchfahrt? Ihr seid in der Toskana? Kleiner Abstecher gefällig?

Für die Heimreise aus unserem Sommerurlaub nahmen wir uns zwei Tage Zeit. Und so besuchten wir u.a. Florenz. Hier ein kleiner Vorschlag, welche Runde man zu Fuss in 5 Stunden schaffen kann.

Ausgangspunkt: der Bahnhof Santa Maria Novella. Er wurde nach der Basilika Santa Maria Novella benannt, die am gleichnamigen Platz, wenige Meter vom Bahnhof entfernt liegt. Dieser Platz war automatisch unsere zweite ‚Station‘ und ich finde, er stimmt die Besucher Florenz‘ gut darauf ein, was sie erwarten wird, welche Stimmung in der Stadt vorherrscht.

Dann liefen wir Richtung Piazza di San Giovanni, das Herz Florenz‘. Meine Kinder haben italienische Schulen besucht und wie alle italienischen Schulkinder lernten sie im Kunstunterricht alles Wichtige zum Florenzer Dom und sind auch noch heute noch in der Lage, Schulbuchseiten zur Brunelleschi-Kuppel auswendig zu zitieren. Logischerweise hatten wir keine Zeit, den Dom oder die Taufkapelle zu besichtigen, jedoch haben wir den Trubel auf dem Platz sehr genossen. Es gibt ausgesprochen viele Lokale und Streetfood und so gab es eine Kleinigkeit zum Mittagessen. Da Italien extrem glutenfrei-friendly ist, fand auch ich schnell mein ‚pranzo‘. Es folgte dann die Piazza delle Repubblica mit dem Triumphbogen.

Auf dem Weg Richtung zur Piazza della Signoria kurzer Stopp auf dem Markt bei der Loggia del Porcellino (Mitbringsel einkaufen); auf der ‚piazza‘ angekommen, betrachteten wir die Skulpturen bei der Loggia dei Lanzi und den relativ frisch restaurierten Eingangsbereich des Palazzo Vecchio. Davor steht ja auch die Kopie des weltbekannten David von Michelangelo.

Es folgen dann die Uffizi.

Jetzt ist es nicht weit Richtung Ponte Vecchio. Auf der anderen Seite des Arnos bogen wir in die Via dei Bardi ein, diese Strasse bringt einen dann direkt durch ein Stadttor hinaus bzw. hoch zum Piazzale Michelangelo, wo der Besucher mit einem sensationellen Rundblick beschenkt wird.

Und von hier aus dann wieder Richtung Bahnhof und -leider- nach Hause.

Eine Handvoll Fotos aus Apulien

Schulferienzeit ist Urlaubszeit. Urlaubszeit ist Familienzeit. Familienzeit ist Fotozeit. Familienfotos haben aber auf dem Blog nichts verloren. Deswegen nur eine begrenzte Anzahl an Bildern. Zum zweiten Mal hintereinander machten wir Ferien im eigenem Land, wieder ging es in den Süden, diesmal war der Absatz des Stiefels Italiens unser Ziel: der Salento (Region Apulien). Unseren Reiserhythmus passten wir den heissen Temperaturen an: jeden Tag suchten wir uns einen Strand aus, entweder an der Adria oder am Ionischen Meer gelegen. Nachmittags bzw. abends standen dann kleine Besichtigungen an. Zwei Exkursionen nahmen jeweils einen vollen Tag in Anspruch: Alberobello und Matera (Region Basilikata).

in Lecce, Provinzhauptstadt.
in Lecce
Abendstimmung am Ponte Ciolo: es gibt nicht nur die enge kurvige Strasse am Meer entlang, die Lokale oder die Badebucht zwischen den Felsen unten, der Ort fungiert auch als Drehort italienischer und internationaler Filme
Ponte Ciolo
die Cattedrale von Otranto, antike Hafenstadt
in der Cattedrale
Abendstimmung in Otranto
ich finde die ‚luminarie‘, die (Strassen-)Beleuchtung wirklich sehr beachtenswert und liebevoll gestaltet.
in Cisternino
Gasse in Ostuni, die „weisse Stadt“
Abendstimmung in Ostuni
Küste bei Torre Sant’Andrea
Sonnenuntergang am Strand „le sorgenti“ (Pescoluse)
ein Gartenhaus in Presicce
eine Gasse mit ’spontaner Aussengastronomie‘
Alberobello (sehr touristisch, sehr spassig)
ein typisches Rundhaus in Alberobello
Souvenirs
Ausgrabungsfeld (Hera-Tempel) in Metaponto, Zeitzeuge der Magna Graecias; in Metapont starb Pythagoras, es gibt ein Ausgrabungsfeld mit seinem Grab.
Matera, Blick auf die Sassi
eine Sehenswürdigkeit, die aus der Reihe tanzt: die ehemalige Bauxitgrube mit Baggersee bei Otranto
Essen und Trinken und Geniessen nicht vergessen!
ein letztes Bad an einem traumhaften Strand

Pandemai

Jetzt habe ich schon lange nichts mehr von mir berichtet. Wobei: Worte liegen mir immer parat, in der letzter Zeit hatten sie nur neue Formen ausprobiert; deswegen nahm ich auch beim ‚diesmaiigen‘ lyrimo nicht teil.

Was ist denn so passiert in dem real life, das sich hinter diesem blog abspielt?

Der Pandemai ist vorbei. Ein Monat mit Verbesserungen und Lockerungen – ein Monat, der so tut, als brächte er den Anfang vom Ende der Pandemie. Die Frage „who knows?“ schleicht sich trotzdem ein.

In Italien war gestern Feiertag. Genau vor einem Jahr waren wir das erste Mal, nach dem ersten Lockdown auf Familienausflug. So auch dieses Jahr. Ein weiterer Ausflug, nach einem weiteren Lockdown. Letztes Jahr ist die befreundete Familie nicht mit uns mit, aus Angst. Dieses Jahr haben wir uns mit ihr in Mailand getroffen und sassen dann noch bei ihnen am Abend auf eine Pizza und Ananastarte zusammen. In Milano waren wir touristisch unterwegs und besichtigten drei Kirchen:  San Bernardino alle Ossa, nicht weit vom Dom gelegen, mit seiner ‚Knochengruft‘, es folgte Santa Maria presso San Satiro mir ihrer sog. Scheinarchitektur und abschliessend di basilica di Sant’Eustorgio mit seinem interessanten Kirchturm und dem Reliquienschrein der Heiligen Drei Könige.

Der Pandemai, ich nehme jetzt einen Ausdruck, den eine Freundin benutzt hatte, war „menschengefüllt“: Ich war zu Muttertag in Deutschland gewesen, ich habe meine Eltern, meine Schwester und meine best friend gesehen. Ich darf seit einigen Wochen offline Einzelkurse geben; ja, unglaublich, ich fahre ab und an zu einem CEO einer wichtigen Firma und freitags nachmittags in meine ‚Stammsprachschule‘. Mein Yogazentrum hat wieder auf. Die Stunde funktioniert wie die Schulstunden meiner Töchter: ein Teil der Teilnehmer*innen sind zu Hause am PC, der andere Teil sitzt in Präsenz zusammen. Ich habe meine Freundinnen getroffen, im Cafè, zum Spaziergang und mit einer besuchte ich eine Aquarellausstellung. Und Freunde kamen sogar zu uns nach Hause: Fussball gucken und (immer wieder!) Pizza essen. Ach ja, fast vergessen – die Skateboardbahn ist auch wieder offen. die Kleinste und ich waren bei einem ‚girls skate contest‘ und einmal zum Training. Menschen, kleinportioniert, gehen problemlos. Der Stadtaufenthalt in Mailand hat gezeigt, dass ich gar nicht mehr an viele Menschenmassen gewohnt bin, ich kam zwar happy aber auch reizüberflutet nach Hause.

Viel Arbeit gab’s auch. Viel Arbeit im Haushalt. Immer sind wir alle 5 daheim.Trotz Arbeit Zeit für Auszeiten. Meine geliebte Wiese hinterm Haus. Ich besuche sie einmal in der Woche. Keine Pusteblumen mehr, aber eine Mohnblumenshow am Wegesrand und die Grillen zirpen schon. Ein- oder zweimal pro Jahr kommt eine riesige Schafs- und Ziegenherde vorbei. Die Wiese steht nun kurz. Unter Woche ist sie deutlich leerer geworden, die Wiese, denn die Leute haben, seitdem die kalten Monate weiter gezogen sind, mehr oder anderes zu tun; ich habe Farben und die Luft, die Vogelstimmen, den Wind für mich. Einen Kuckuck gibt es. Das finde ich ziemlich ungewöhnlich. Wir wohnen in einer Siedlung am Großstadtrand mit Industriegebiet und Autobahnanschluss. Und dann darfst du dem Kuckuck zuhören und nicht nur dem Stadtkrach! Lustig. Ich radle auch. Mit dem Sohn haben wir neue Wege entdeckt. Und es tut so gut, sich ausgepowert zu fühlen. Ich habe in den letzten Wochen einen starken Bewegungsdrang entwickelt. Hier am Ort haben wir nette Fuss- und Radwege, auf Italienisch ‚piste‘ genannt. Nie aber werde ich vergessen, dass die im Herbst an Covid erkrankte Tochte noch im Winter nach 20 Minuten Spaziergang auf eben diesen Wegen total ermattet war und nur noch nach Hause wollte.

Geimpft worden bin ich. Die erste Dosis. Kurz vor Pfingsten. Wenn du in Italien nicht in die Kirche gehtst, bekommst du gar nicht mir, das Pfingsten ist. Kein freier Montag, keine Schulferien. Aber das ist okay, denn Anfang Juni beginnen hier die Sommerferien. Vorgestern waren die Töchter sichtlich entspannert. Am hellichten Nachmittag keine Hausis, sondern ein nerdiger Film, selbstgemachtes Eis, Modelliertonspass auf dem Balkon.

Manchmal gibt/gab es auch Bauchschmerzmomente. Mails von der Klassenlehrerin der Tochter zum Beispiel. Uff, die Versetzung, nun ja, es wird wohl Anfang September Nachprüfungen geben, bevor wir wissen, wie es Mitte September weiter gehen wird. Ohren anlegen und durch und denken, „das Kind werden wir schaukeln- sind ja schon über einige Wellen geritten in letzter Zeit!“

Fotoserie aus Sizilien, Teil Zwei

Beginnen wir den zweiten Teil mit einem Ausflug nach Noto, in die ‚Hauptstadt des sizilianischen Barocks‘:

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die ‚Porta Reale‘

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Unterwegs:

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Welche ist eure Lieblingssorte?

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Legenden drehen sich um die famosen Ritter Orlando und Rinaldo

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Nun zu dem tollsten Abentuer dieser Ferien. Die Wanderung auf den Etna hoch  – und runter.

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zu Covid-Zeiten ist man mit Mund-Nasen-Schutz unterwegs

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Mit der Seilbahn und Jeeps kommt man problemlos auf 2900 Meter hoch. Dann folgt der Abstieg…

‚Unsere‘, aber eine von vielen Wanderrouten, die man machen kann:

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Ciao, Ciao! Eure ulbarb von hinten! Das Gestein ist warm, es tritt Dampf/Gas aus, es riecht nach Schwefel

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Schwefelablagerungen

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Rot, weil die Steine/Erde an dieser Stelle sehr eisenreich sind.

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Oben und unten: eng wird’s zwischen den Lava-/BasaltspaltenIMG_0021

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rechts, Fotomitte: die Bergstation ‚Sapienza‘ ist in Sicht. Tochter Eins und Tochter Zwei sind erleichtert!

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Seht ihr die gelben ‚Flecken‘ auf dem Foto oben? Das sind ziemlich unbequeme, stachelige Kissen aus endemischen Pflanzen.

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Das Etna-Gebiet  auf einer Höhe von 1600/1800 m. Wanderung Nummer 2:

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Siracusa/Ortigia:

Zuerst ein Besuch bei den Ausgrabungen ‚Neapolis‘

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die ‚family‘ im ‚Ohr des Dionysios‘

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Danach die Altstadt auf der Insel Ortigia. Nein, wir haben dieses lustige Gefährt, ein calessino, nicht genommen, nur unsere Füße.

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Der Apollo-Tempel:

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Bestaunt und bewundert bitte die griechischen Säulen, denn bevor hier eine katholische Kirche (Dom) errichtet wurde, stand ein antiker Tempel. 

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Papyrus im Aretusa-Brunnen

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Besichtigung der Festung ‚Castello  Maniace‘:

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Tja, und irgendwann sind auch die Ferien zu Ende.

So ganz bin ich mit der Meldung der App nicht einverstanden. Ich bin mehr gelaufen, ehrlich!

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Zwei Blicke zurück:

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Fotoserie aus Sizilien, Teil Eins

Ferienwohnungsausblick:

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Gewitterstimmung am Nachmittag

Da wir am Fusse des Etnas unser Feriendomizil hatten, grüsste uns täglich der Vulkan:

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Häuser und Ecken in Catania:

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vom Bellini-Garten Richtung Stadtzentrum

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Im Vordergrund ein bunter und ‚moderner‘ Elefant. Der Elefant ist das Wahrzeichen Catanias.

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ein Elefanten-Brunnen, wie in Rom!

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in der Via Crociferi

Häuser und Balkone in Taormina: IMG_0042

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wunderliche Bauten im ‚parco Colonna‘, die auf eine englische Lady, Florence Trevelyan, zurückgehen

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eine Allee aus Oliven im ‚parco Colonna‘

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das antike Theater

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Detail im antiken Theater

Am Meer:

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Panorama, Castelmola; Blick auf die ‚isola bella‘

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Abendstimmung in Naxos, im Hintergrund Taormina und sein Theater

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Schlechtwetterstimmung in S. Tecla an der schwarzen Lavaküste

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Oben und unten: die ’scala dei turchi‘

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am Badestrand und Flussdelta der ‚oasi del simeto‘

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Isola di Ortigia, hier liegt die Altstadt von Siracusa

Acireale:

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ein Abendspaziergang

Im ‚Tal der Tempel‘ bzw. die archäologischen Stätten von Agrigent:

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der Dioskurentempel

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Tieropferaltar

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ein Telamone

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frühchristliche Gräber

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der Concordiatempel by night

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In Sant‘ Alfio, um den Kastanienbaum „der Hundert Pferde“ zu bewundern.

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In Savoca

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Unterwegs:

(Un)heimliche Begegnungen mit dem Feigenkaktus

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Unterwegs:

Ein typischer ‚carretto siciliano‘:

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Keramikkunst: alter Name und Symbol Siziliens, die ‚Dreibeinigkeit‘ (trinacria)

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das wohl kleinste Strassenlokal ever

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Erfrischend: Seltz, Salz und frisch gepresste Zitrone!

In Scicli:

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das Innere einer Barockkirche

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in Scicli gab es noch bis weit in die 60er Jahre Wohnhoehlen in den Kalksteinfelsen

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Im Innenraum einer solchen Wohnung, heute Heimatmuseum

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Souvenirladen im Heimatmuseum

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typische Fassade sizilianischen Barocks

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Und wer erkennt’s? Ein cooler Drehort (Kommissariat) aus der Serie ‚Montalbano‘

So, und im nächsten Beitrag geht’s weiter mit Barock – und auf den Vulkan hoch.

Neujahrsspaziergang

Wie so oft, waren meine Familie und ich mal wieder mit dem Auto unterwegs, diesmal Richtung Süden. Und auf der Autobahn A7 ‚überfuhren‘ wir sogar den 45. Breitengrad, d.h., dass wir uns für einen extrem kurzen Moment  auf der Mitte zwischen Nordpol und  Äquator befanden. Nun ja, ganz so weit sind wir dann doch nicht gefahren, wir wollten nur bis nach Ligurien.

Am zweiten Januar machten wir einen herrlichen Neujahrsspaziergang in Verezzi (dieser kleine Ort liegt oberhalb Pietra Ligure und hat eine offizielle Auszeichnung als eines der ’schönsten Dörfer Italiens‘); unter anderem konnte man auch die selbstgebastelten Krippen der Dorfbewohner bestaunen.

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Eine Krippe in einem Glasballon

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Krippe in einem beleuchteten Kuerbis

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ein Platz an der Sonne

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ein dekorierter Oleander

 

 

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oben und unten: gleich zwei Blumenfenster zum Meer

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Ein Himmel voller stacheliger Kakteen

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Oben und unten: Zitronen, Zitronen, Zitronen

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ein bisschen Dialekt: ‚ciabot‘ bedeutet Huette, Scheune, Kate

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ein bisschen Dialekt, ‚creuza‘ bedeutet Gasse, Bergstrasse, (ehemaliger) Eselspfad

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Wer wohl F.B. war?

Bunter Abstecher zum Comer See

Der herrlich intensive, kreative und erfolgreiche  #lyrimo ist vorbei. Ich habe auf dem blog nichts Weihnachtliches vorbereitet, aber ihr findet heute beim #lyrimo-Adventskalender ein Werk von mir im Netz/bei Twitter.

Und ihr bekommt nun ein bisschen italiensiche Herbstfarben ab und eventuell Heimweh nach Wärme, ist es doch ziemlich grau und kalt geworden!

Ende Oktober lud uns wunderbares Wetter zu einem letzten, herrlichen Ausflug an den Comer See ein. Wir waren  (mal wieder) in Bellano, genauer gesagt im ‚Orrido‘, einer Schlucht, und in Varenna, in der Ruine des ‚castello di Vezio‘; unterhaltsam für Familien sind dort besonders die harmlosen Schlossgespenster und die Falknerei.

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Blick in die Schlucht hinunter.

Zur Zeit kann man nur einen kleinen Teil des Rundweges wegen Schlechtwetter und kaputter Holzbohlen ablaufen. Es lohnt sich die interseite des Orridos im Blick zu behalten, denn die Holzstege, auf denen man den Rundweg macht, sollen repariert, sogar durch Glas, ersetzt werden.(Frühjahr 2020)

Bilder aus Vezio: ein atemberaubendes Panorama!

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Das ist das Fossil eines sogenannten Lariosuarus

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Sehr interessant und spooky: Ein Gespent und sein Schatten!

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Sonnenuntergangsstimmung

 

Randbemerkung: Meine persönlichen highlights in dieser Gegend sind: Menaggio und Loveno di Menaggio, Colico, das Kloster Piona, Varenna, das Strandbad in Mandello, Lecco und ’sein‘ Resegone-Berg mit Almen, auf die man u.a. mit einer Seilbahn fahren kann, der ‚parco Valentino‘, die Kieselstrände bei Oliveto,  Bellagio, die Zahnradbahn von Como hoch nach Brunate.

 

 

#LuccaGamesandComics 2019: We all are playing, tutti noi giochiamo, wir alle spielen

Am Samstag, den zweiten November, hatten wir uns aufgemacht: Nach Lucca zur ‚Games and Comics 2019‘-Messe fuhren wir. Wir kennen schon andere comics-videogames-kultfim-serien-und-cosplayer-events in Mailand und Desio; Lucca gehört zur den grössten in Europa und war eine Offenbarung für uns. Die komplette Altstadt, mit der mächtigen und gut erhaltenen Stadtmauer, steht im Zeichen dieser Veranstaltung und für eine handvoll Tage kann man sich dort in einer anderen Dimension aufhalten. Wir brachen in der Frühe auf, um die Tageskarte voll ausnutzen zu können. Dementsprechend saßen uns der lange Tag (und sechs Stunden Autofahrt) am Sonntag noch in den Knochen. Jedoch, der fun fact ist so enorm, da steckt man die Müdigkeit weg. Ach ja, solltet ihr euch wundern, dass ein gewisser Frankenstein öfter auftaucht, unter der Maske steckte der Gatte.

Vorbereitungen treffen:

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Steampunk:

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Achtung! Schreckenerregend! Interessante Gesichter:

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In den Strassen und auf den Plätzen war was los:

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(meine Tochter liebte sie, die ‚little Pony‘!)

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(Damit es klar ist: Unter bzw. im Fernseher steckt ein Mensch!)

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Es gab zu Essen und zu Trinken:

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So, und nun könnt ihr Figuren (er)raten!

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(Die Tochter sagt, es gäbe hier einen Fehler. Findet ihr ihn?)

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(das ist hier eine Skulpur… nicht das ihr denkt…)

Fotos und abgelichtete Figuren: Drugo und Frankenstein, Dämon und Engel aus ‚good omens‘,Lady Gaga, Joker und Frankenstein, It,  gleich zwei ‚eleven‘ aus ’stranger things‘, ‚eleven‘ im Maul des ‚demon gorgon‘, und noch einmal ’stranger things‘ in der Eisdiele, assassin’s creed, GoT, zweimal das starwars-Orchester, Doktor Strange, I’m Groot,  Vison, Nigan, Newt Scamander, Chewbecca und ein Jedi, Iron Man.

Ich denke, es kommt eindeutig ‚rüber, dass wir wahnsinnigen Spass hatten.

Noch ein Extra: Aus purem Vergnügen. ich wiederhole: also nicht aus Ernst, wurde der ‚arme‘ Franky in die Ambulanza (auf der Seite des croce verde findet ihr auch noch einen Beitrag :))geladen und ‚aufgeladen‘.IMG_9386

Mal sehen, was wir uns für das nächste Jahr ausdenken werden!

P.S.: Zur Organisation: Wenn ihr einige Tage dort bleiben und übernachten wollt, müsst ihr euch rechtzeitig um das Quartier kümmern. Das Programm an zum Beispiel Konferenzen, Autogrammstunden, Auftritten etc. ist so breit gefächert, dass man an allem gar nicht teilnehmen kann. Wir haben nur wenige Stände besucht, am meistens machte uns das Flanieren in der Menge Freude. Viele Besucher nehmen den Zug, um Lucca zu erreichen, der Ansturm an Fussgängern, der Autoverkehr werden bestens überwacht und geregelt. Wir hatten online einen Parkplatz vorbestellt. Weiter abseits gelegene Parkplätze bieten einen shuttlesercive an. Die Preise hinsichtlich Verpflegung in den Bars und Lokalen sind in Ordnung. Die Eintrittskarte dient eigentlich nur zum Einlass in die Messepavillons. Rechnet mit erheblichen Wartezeiten! Wer nur einfach durch die Altstadt spazieren will, braucht kein Ticket zu kaufen.

 

Bilder aus Kroatien

da viele meiner twitter-follower ganz aufmerksam meine ferientweets (unter „sommeer“) mitverfolgt und kommentiert haben und die frage nach fotos aufkam, hier also ein paar bilderchen für die gesamte leserschaft; einen extra gruss auch an viele freunde und die (gross)-eltern, die zwar weit weg wohnen, jedoch dem blog und so mir und meinem/unserem leben folgen.

es war eine gute zeit, hoffentlich konntet auch ihr erholung finden und euch allen einen guten einstieg in den alltag.

 

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der erste Abend in unserem Feriendomizil Biograd na moru

Besichtigung der Stadt Zadar:

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das gleiche Motiv, andere Perspektive, andere Uhrzeit, andere Wäsche

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Tooor!

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(Kleine Anmerkung: Alfred Hitchcock war 1964 in Dalmatien und sagte: „Zadar hat den schönsten Sonnenuntergang der Welt, noch schöner als in Key West, Florida, wo man ihm jeden Abend applaudiert.“)

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Mondschein

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Schattenspiele

Einen Ausflug auf die Inseln Pasman und Ugljan:

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Von der Insel Pasman aufs Festland geblickt

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herrliche Picknick- und Badestelle

Schiffe, Boote, Wasser…:

 

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Ausflug an den Vrana-See, Vogel- und Naturschutzgebiet:IMG_9149

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der Vranasee von oben betrachtet, im Hintergrund die Adria

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links unten ein Eck vom Vranasee, Blick auf das Mittelmeer/Adria mit den Kornaten

Am Abend im Ort Vrana beim Mittelalterfestival und die „fire-show“

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Stadtbesichtigung Sibenik:

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Kronleuchter in einer serbisdch-orthodoxen Kirche

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Meerestiere:

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Schnecken

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Schlangenstern

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taeglich gruesst das Krebsgetier

 

Dreimal Sonnenuntergang an unserem Lieblingsstrand „Bosana“:

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Ciao, eure ulbarbIMG_9261

ulbarbs Ligurien, Teil zwei

Wie versprochen, sind wir noch einmal in Ligurien unterwegs. Es geht heute auf  eine Burg.

Wir fahren nach Finale Ligure, besser gesagt nach Finalborgo, um dort Castel San Giovanni zu besichtigten.  Immer wieder werden in den Sommermonaten geführte Nachtwanderungen zu Castel San Giovanni und zum nahe gelegenen Castel Govone angeboten, aber man konnte sie nie richtig betreten. Seit relativ kurzer Zeit ist Castel San Giovanni für Besucher zugänglich gemacht worden. Es  diente u.a. als Verteidungsanlange gegen die Spanier, aber auch als Sitz des marchese (Marqui) zu Finale: https://it.wikipedia.org/wiki/Castel_San_Giovanni_(Finale_Ligure)

Kleiner Tipp für die Mittelalterfans unter Euch: sehr empfehlenswert ist das Mittelalterfest, das immer im Sommer in Finalborgo (dieses Jahr vom 22.8. bis zum25.5.) abgehalten wird.

Der Eintritt in die Burg ist gratis, jedenfalls als wir dort waren,  man kann sich lange zwischen den Mauern aufhalten, ungestört durch die Räumlickkeiten streifen und einen fantastischen Ausblick auf Berge und Mittelmeer geniessen.

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das Haupttor, hier befindet sich ein Autoparkplatz, von dem aus unserer Spaziergang beginnt.

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Der Aufgang zum Kastell geht durch alte Strassen hoch

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Burgtor

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Aussicht auf die kleine Stadt und hinten erkennt man das Mittelmeer, davor die ehemaligen Produktionshallen der Piaggio-Fabrik

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ein Wachturm

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Im Inneren der Burgkapelle

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Ausblick auf die gewaltigen Berge, die hier direkt ins Meer fallen

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Panorama Bergwelt

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Naturschutz

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Treppen, Treppen, viele Treppen

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Ausblick

Wieder unten im Stätdchen angekommen, besuchen wir vergangene Zeiten:

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nicht street art, sondern ‚door art‘

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ein sehr lauschiger und schattiger Ort, leider privat

noch mal kurz an die Strandpromende von Finale Ligure:

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alles klar Schiff!  die Badesaison kann kommen!