Hühnchenbrustfilet in Pizza-Sauce

Ein einfaches, schnelles und zugleich schmackhaftes Rezept, auch für  mehrere Personen bestens geeignet.

Ausreichend  Filet einkaufen, ich nehme für uns fünf 700 gr Fleisch und schneide es in mundgerechte Stücke, aber nicht zu klein. In einer beschichteten Pfanne brate ich zuerst die Ringe einer halben Zwiebel an und gebe dann das Fleisch dazu. Gegen Ende der Garzeit salzen, pfeffern und mit Origano würzen. Nebenbei habe ich eine Handvoll, in Salz eingelegte Kapern gewaschen und klein geschnitten, diese gebe ich nun dem Fleisch dazu. Es folgen eine Dose Tomatensauce und eine Dose Tomatenfruchtfleisch. Alles weiterhin leicht köcheln lassen, je nach Belieben nachwürzen. Ich hatte zu Hause frischen Rosmarin und Salbei. Eventuell Oliven dazugeben, ich liebe die kleinen schwarzen, und ganz zum Schluss einen klein geschnittenen Mozzarella. Warten bis dieser etwas geschmolzen ist und dann servieren.

pizzafleisch

 

 

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Ein Tag, zwei Feste

Herzlich willkommen zurück, auch mein Blog ist im Jahr 2019 angekommen.

Heute ist der letzte Sonntag meiner Weihnachtsferien, morgen starten hier 5 Leute durch. Die Umstellung wird nicht einfach, denn mehr oder weniger waren wir in den letzten zwei Wochen eher untätig gewesen. Seit zwei, drei Tagen spüre ich einen leichten Anflug an Tatendrang, habe sogar schon ein paar Erledigungen erledigt, und nehme diese Stimmung als Zeichen, dass ich recht erholt und  ausgeschlafen in den Alltag wechseln kann.

Heute ist aber auch ein Sonntag, auf den zwei Festivitäten fallen. Es ist Heilig-Drei-König, besser Epipfanie, und in Italien zeitgleich ‚Befana‘. Eine alte, hässliche Dame in Hexenkluft und mit löchrigen Socken fliegt auf ihrem Reisigbesen durch die Nacht des 5.1. und beschenkt die Kinder mit reichlich Spielzeug, Süssigkeiten und Kohle (essbare).

Meine nun fast 16 jähirge Tochter ließ mich, während sie mich gnädigerweise zum wöchentlichen Großeinkauf begleitete, wissen, dass sie (also drei Kids) sich noch gerne über einen mit Bonbons gefüllten Wollstrumpf freuen würden. Gut, so soll’s sein. Heimlich besorgte ich also all das, was ihr Gaumen begehrt – und die Freude war gross.

In Monza, der nahe liegenden Provinzhauptstadt, gibt es seit Jahren eine von Familien innig geliebte Veranstaltung: ‚la befana in moto‘. Der hiesige Motorradclub organisiert jedes Jahr eine Art Umzug durch die Innenstadt – und tatsächlich, heute Vormittag, auf dem Weg zur Kirche, erblickten wir drei Hexen und einen der drei Könige, wie sie auf den Motorräder vorbeiflitzten. https://giornaledimonza.it/notizie/attualita/ (unter ‚Befana Sprint‘ solltet Ihr einen Artikel und Video finden)

Mein Mann hat  aus seiner Herkunftsfamilie eine nette Tradition übernommen. In Italien werden die Krippen ja schon Anfang des Monats Dezember aufgestellt. Das Jesuskind legen wir aber erst am Abend des 24. 12. hinein. Und am 6.1. darf die Jüngste unserer famiglia die Drei Heiligen Könige ganz nah um die Krippe herumstellen. Normalerweise stehen sie etwas abseits.  Ein Blick auf unsere Krippe:

Krippe

Krippe

 

Zu unserer kulinarischen Tradition gehört ein feines Fleischfondue. Mit einem feinen Salat als Beilage. Und der geht folgendermassen: man nehme ca. 2oo gr Feldsalat; dieser wird mit zwei hart gekochten Eiern (in Scheiben geschnitten), 50 gr. angebrutzelten Speckwürfeln, einer Handvoll klein geschnittener Nüsse und einem EL Röstzwiebeln vermischt, gesalzen und mit,  je nach Belieben, Olivenöl und Balsamessig angemacht. Der Clou sind die Kichererbsen. Eine Dose küchenfertige Kichererbsen abtropfen lassen, mit Paprika aromatisieren und unter den Salat heben. Schmeckt super! Und schaut so aus:

Kichererbsensalat

Kichererbsensalat

So. Für einen ersten Post in diesem Jahr, war’s das.

Ich grüsse Euch noch mit dem Titel eines zum Anlass passenden Kirchenliedes:

Alzati rivestiti di luceWeiterlesen

Entschlackungsfenchel (nicht ganz so ernst gemeint)

Liebe Leser und Leserinnen!

Ich bin so was von erstaunt!

In allen Blog- und Twitteraccounts, denen ich folge, dreht es sich fast nur noch ausschliesslich um Adventskalender, -türchen, -bäckerei, um Weihnachten eben. Wie schaffen die das?

Wow. Also ich bin völlig ausgelastet mit der Alltagsbewältigung. Die Vorbereitungen auf Heilig Abend laufen nebenher. Irgendwie. Halt. Trotzdem will ich kurz meinen Spekulatius, ach nein, man sagt ja „Senf dazu geben“. Kurze Situationsanalyse: ich kann durchatmen, mir geht’s gut soweit, denn das Gros an Geschenken haben wir im Netz bestellt oder in Einkaufszentren aufgetrieben, wo man alles finden kann. Ich habe auf althergebrachte Weise Karten geschrieben, ein Paket gerichtet und alles abgeschickt (- selbst noch nichts erhalten). Somit ist der stressigste Teil ist abgeschlossen.

Als halb-italienische Familie haben wir dieses Jahr sehr spät das Bäumchen und die  Krippe aufgestellt, es war schon Montag, der 10.12. Und zum Backen und,  als Nebeneffekt, Töchter glücklich machen, musste ich im Terminkalender einen Tag frei  halten. Vorgestern standen Ausstecherle (eine Sorte mit Marzipan) und Vanillekipferln (mit geriebenen Pinienkernen) auf dem Programm. Nebenher (schon wieder dieses Wort!) musste eine Tochter Mathe lernen und die andere zu ner Klassenkameradin und eine Partnerarbeit für Geschichte fertig machen. Trotz diesen Widrigkeiten sind die Kekse super geworden. Als halb-deutsche Familie haben wir es sogar geschafft, die engste Verwandtschaft und zwei Weihnachtsmärkte zu besuchen; der mit Schwesterherz getrunkene Glühwein war die Fahrerei wert und das gigantische Essen bei meiner italienischen Schwägerin am 25.12. ist mir so was von egal. Mich interessiert der 24. Dezember. Und den feiern wir bei uns zu Hause.  Dieses Jahr habe ich mir einen Luxus erlaubt und habe beim Metzger vorbestellt, am Montagvormittag hole ich Perlhuhn, das ich im Römer braten werde.

Für Freunde hatte ich auch Zeit: letztens lud mich meine schwäbische best friend, die ich hier in der Nähe hab‘, zum Adventsfrühstück bzw. -schwatz ein.  Mit meiner Weiberclique liefen wir an einem Vormittag den Markt in Monza ab und gingen in eine Sushi-Bar einkehren. Ein extrem cooles Gefühl überkam mich, als ich dort sass und um Viertel nach eins meinen Sohn vorbei latschen sah… Er musste auf den Bus und nach Hause, weil ich ihm aufgetragen hatte, für sich und die Schwestern Mittag zu kochen. Hehehe.  Schlussendlich, am vergangenen Sonntag hatte ich fein zu einer merenda sinoira geladen. Ach, ja, ihr wisst wohl nicht, was das ist.

Allora, inzwischen weiss jedes Kind, dass ein brunch ein breakfast-lunch ist, nicht wahr? Die merenda sinoira ist die italienische Antwort darauf, nur ein bisschen älter und um einige Stunden verschoben: es ist eine Mischung aus Vesper und Abendessen und es werden in der Regel antipasti und primi gereicht.  Wir begannen um 18 Uhr zu essen und sassen um halb neun immer noch am Tisch. Es gab Salami, Käse, Kartoffelteig-Croissants, Blätterteigtaschen, Gemüsetarte, gefüllte Paprika, Salate, Schokoladentorte und  pan del marinaio, Früchtebrot aus Genua.

Die Gemüsetarte ist ganz einfach und schnell zubereitet: ein runde Kuchenform mit Backpapier und fertigem Blätterteig auslegen. Für die Füllung zwei Eier mit 500gr. Ricotta mischen und je nach Belieben salzen und mit Muskat würzen. Einen kleinen Kopf Radicchiosalat waschen und in feine Streifen schneiden und in einer Pfanne leicht andünsten. Abkühlen lassen und dann mit der Eiercreme verrühren.  100 gr. in Würfel geschnittenen Scarmorzakäse dazugeben und alles auf den Teig geben. Nach Belieben mit Reibekäse und Semmelbrösel bestreuen und ca. 20 Min im vorgeheizten Umluftofen bei 180 Grad backen. Lauwarm servieren.

Radicchiotarte

Radicchiotarte

Mein highligt soll aber der Fenchel sein, der taucht ja schon im Titel auf und ist ideal, um sich, vor oder nach den Feierlichkeiten, leicht zu ernähren. Also, spotlight an:

Fenchel

Fenchel

Pro Person nehme man einen Fenchel. Dieser wird gewaschen, geputzt und in feine Streife/Ringe geschnitten. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, leicht salzen, Oliven und ein bisschen Olivenöl dazugeben und im vorgeheizten Umluftofen bei 160 Grad ca. 15 Min weich werden lassen. Warm servieren.

So. Das war mein Weihnachtsbeitrag. Ich hoffe, Ihr habt einen kleinen Einblick in meine vorweihnachtliche Existenz erhalten.

Liebe Blogfreunde, ich wünsche Euch allen von Herzen gesegnete Weihnachten. Mögen Friede, Freude und liebe Menschen bei Euch zu Gast sein. Kommt gut ins Neue Jahr und ich wünsche Euch Gesundheit, Wohlergehen, Glück und viele neue Inspirationen.

Fürs Lesen und Folgen

Vergelt’s Gott

Eure ulbarb Weiterlesen

Frittata

Ihr habt Gemüse vom Vortag übrig und wisst nicht, wie’s weiter zu verwerten?

Hier ein leckerer Vorschlag.

Ich hatte Salzkartoffeln und Zucchini.

Ich machte eine Frittata daraus, einen Eierkuchen.

Gemüsereste  kleinschneiden und mit Eiern (sechs für 4 Personen) verquirlen. Je nach Belieben salzen und pfeffern, Muskat und geriebenen Käse dazugeben. In einer grossen Antihaft-Pfanne, vorher ein kleines bisschen Öl erhitzen :), zuerst auf einer, dann auf der anderen Seite ausbacken. (Zum Wenden nehme ich entweder ein grossen, flachen Deckel oder Teller.) Noch warm servieren.

frittata uno

frittata due

schnell und rot-grün

stellen wir uns vor, das leben sei ein tisch.

auf meinem lebenstisch liegt, vor mir ausgebreitet, ein buntes sammelsurium an aufgaben und thematiken, die bearbeitet, noch besser wäre, erledigt werden sollten.

ich konnte letzte woche gar nicht an der fraplywo teilnehmen.

 

an meinem reell existierenden küchentisch hockten heute nur 2/5 der Familie ; meine kleinste tochter und meine wenigkeit. es war 14 uhr. und wir hatten hunger. und wir mussten uns schnell organisieren, denn der nachmittag sass uns schon im nacken. da musste mal wieder ein schnelles nudelrezept her, und wir entschieden uns für eine rot-grüne sauce:

in einer pfanne mit heissem olivenöl schwitze ich eine zerdrückte knoblauchzehe an, gebe vier EL passierte tomaten dazu, lass‘ diese kurz aufkochen und stelle dann auf kleine flamme zurück. salzen, herd abstellen, vier EL pesto dazugeben, verrühren. fertig. ( ca. 200 gr nudeln kochen nicht vergessen!)

foto blog mai 18

dieses schnelles rezept passt zu diesem schnellen und ‚letzten‘ post – bevor in zwei tagen die EU-DSGVO in kraft treten wird. das ist ja nun so ein thema, mit dem ich mich (noch) auseinandersetzen muss. hier in italien habe ich nur ganz bewusst, ein paar fernsehspots wahrgenommen. die message ist einfach: „es betrifft in erster linie grosse firmen und die daten der verbaucher, sprich menschen,  sind ab sofort besser geschützt.“ klingt im vergleich zu der aufruhr in deutschland doch ganz easy.  nur zweimal musste ich bisher eine einverstädniserklärung abgegen: bei meiner online-autoversicherung und beim newsletter meiner yogaschule. was meinen blog betrifft und meinem wunsch, eine berufliche internetseite anzulegen – na ja, ich werde mal pausieren, beobachten, abwarten.

und was macht meine bloggende leserschaft?

Spargelsauce für Pasta

Spargelzeit.

Letzten Sonntag habe ich was Gutes aufgetischt.

Ich habe 200 Gramm grüne Spargelspitzen in leicht gesalzenem Wasser weich kochen lassen und habe sie dann mit einem Minipimer zu einer Creme verrührt.

In einer Pfanne habe ich Olivenöl erhitzt, um eine grob zerschnittene Knoblauchzehe anzuschwitzen; diese habe ich dann aber entfernt, um 100 Gramm küchenfertige Krabben im aromatisierten Öl anzudünsten. Dann habe ich 200 ml Kochsahne dazugegeben und mit etwas Muskat und einer Handvoll Reibekäse abgeschmeckt. Solltet ihr keine italienische panna da cucina haben,  denke ich, dass mit Bechamelsauce das Rezept auch gelingen könnte. Zum Schluss habe ich die Spargelcreme untergerührt. Fertig! In der Zwischenzeit hatte ich Wasser aufgesetzt, um die Nudeln ( 500 Gramm reichen für 5-6 Personen) zu kochen. Ich finde, dass sich zu einer so dickflüssigen Pastasauce  sogenannte pasta corta am besten eignet. Also, keine Spaghetti, ich nahm pipe. Und ziemlich schnell landeten diese in den hungrigen Familienbäuchen.

Spargelzeit

 

 

frapalymo november 17, neunter beitrag

gestern bin ich mit der ’schreiberei‘ nicht nachgekommen, einfach mal wieder zu viele zuviels.

aber hier nun mein gedicht zum impuls „zerschneidet und setzt neu zusammen – aus drei eigenen texten wird ein neuer“

ich habe meine ersten drei, hier publizierten frapalymo-gedichte, dazu genommen.

 

Lebensenergie

schrillt

wächst

Balance halten können

und wachsen

Ohne Vorbehalt

vor dir

nackt

auf schwankenden dunkelgrünen

nymphen

die erbse, prinzessin in meiner ‚cucina‘

ich dachte, es sei mal wieder an der zeit, ein rezept zu posten.

die ferien sind eine erinnerung geworden, der alltag hat uns 5 alle eingeholt. freitagabends muss ich immer lange arbeiten: es gibt da einen tapferen italiener, der seit zwei jahren bei mir deutsch lernt. freitagabends! das muss man sich mal reinziehen!

so gegen neun uhr komme  ich erst nach hause. und wer kocht? ich bestimmt nicht. wenn mein mann da ist, bereitet er das abendessen vor, sonst holen die kids pizza oder kochen selbst etwas. letztens gab’s ein schnelles gericht, das ich meiner schwiegermutter abgeguckt habe und das die bambini lieben und alleine zubereiten können: thunfisch mit zwiebeln und erbsen. alles aus der dose, bis auf die zwiebeln. und brot dazu.

ja, die erbse hat in meiner küche, sprich cucina, eine fundamentale rolle inne. sie taucht immer wieder an überraschenden orten auf.

bei meiner mutter gab’s erbsen in form von karotten-und-erbsen-in-mehlschwitze, oder sie schwammen entweder im samstagseintopf mit oder kullerten im nudelsalat.

bei mir gibt’s erbsen:

im insalata russa, einer meiner lieblings-antipasti

in der bolognese-sauce, vielleicht aus noch mit mozzarellastückchen

in der pasta ‚al forno‘

im reissalat

im risi-bisi-risotto, das aus speckwürfeln und erbsen besteht

im risotto monzese (zwiebeln, bratwurstbret, safran)

im risotto mit zucchini

im risotto mit krabben

im risotto mit meeresfrüchten, pilzen und (wer hat’s gedacht?!) erbsen

im basamti-reis, den ich mit kochschinkenwürfeln, omelett-streifen, erbsen und ausreichend curry anreichere. in den china-restaurants in italien wird diese speise als ‚riso cantone‘ angepriesen.

mit tintenfisch und tomaten-sugo

bei  tortellini in sahnesauce

im passato di verdura

im rührei

in einer frittata

im hackfleischteig für frikadellen

im gemüseburger

als gemüsebeilage mit schinkenstückchen (das gab’s immer in der schulkantine)

in gemüsetarts

es fehlt mir nur noch ein passendes dessert und auf einer pizza habe ich erbsen auch noch nie entdeckt!

für das o.g. rezept braucht man für vier personen, je nach belieben, eine oder zwei weisse zwiebeln, die in heissem olivenöl angeschwitzt werden. dann gibt man zwei dosen erben dazu und lässt sie bei kleiner flamme ein bisschen einköcheln. schlussendlich kommt er thunfisch dazu und wird einfach untergehoben. wer will kann frische petersilie zum verfeinern nehmen. fertig.

thunfisch

 

exotische barbecue-beilage

das Foto stammt von mir, nicht aber das Rezept.

Ich war gestern Abend bei Freunden zum Essen. Es sind diejenigen, bei denen es vor einigen Jahren Tomaten aus Schuhkartons gab.

Meine Familie und ich kamen in den Genuss einer besonderen Beilage zum Grillfleisch: ein deftiger Orangensalat!

Für 4 Personen: 4-6 Orangen werden geschält und  klein geschnitten, einen Teelöffel Kapern dazugeben und je nach Belieben schwarze Oliven. Der Salat wird  mit frischen Kräutern wie Petersilie, Basilikum und Minze abgeschmeckt. Kalt stellen und ziehen lassen.

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fish und chips auf italienisch

kürzlich hatte ich eine einladung in ein sehr raffiniertes fischrestaurant. der sommelier brachte zuerst ein glas passerina-wein, ein typischer weißwein aus dem centro italiens, ideal als aperitif. als vorspeise nahm ich ein polypen-carpaccio auf krokantem spargelbett und als zweiten gang wählte ich ein erdbeerrisotto mit krabben und schnittlauch. wunderdeliziös! zum trinken empfahl der weinkellner einen weißwein, der den gleichen namen wie eine käsesorte trägt: pecorino.

den abend habe ich sehr genossen, nicht nur da es ausgesprochen fein schmeckte, sondern auch aus dem einfachen grund, weil ich mal nicht kochen musste.

bei ulbarb zu hause geht’s einfacher und schneller zu: hier kommen sardinen mit pommes frites:

ich belege ein backblech mit frischen sardinenfilets und beträufle diese mit dem saft einer halben zitronen, dann beträufle die fische erneut mit einer mischung aus olivenöl, knoblauch und petersilie und zum schluss folgt paniermehl. in der zwischenzeit habe ich den ofen auf 180 grad vorgeheizt und lasse dann die sardinen ca. 10 minuten gratinieren. vor dem servieren verteile ich den saft der anderen zitronenhälte. dazu gibt’s backofenpommes. p.s.: man kann auch miesmuscheln auf dieselbe art gratinieren.

einen guten!

Sardeeins

sardezwei

sardedrei

sardevier