#lyrimo, november 2019, dreiundzwanzigster impuls

sprachen gelernt und täglich parlare

da switchen synapsen

drehen durch müssen sich calmare.

hausaufgabenbetreuung in français

geht gerade noch gut

doch bei der ebook lektüre verliert das brain den mut.

gelesen wird Twains ‚a tramp abroad‘

was sich reimt  auf goldenrod.

wie schon erwähnt

da switchen synapsen

und bevor der leser nun gähnt:

rien ne va plus und aus die synapsensymphonü!

 

mein text zum heutigen #lyrimo-impuls

Ulbarbs Deutschland (oder ‚Ziehen Sie eine Ereginiskarte!)

OMG!

der herbst ist da, aber immer noch nicht der beitrag meiner sommerferien in deutschland.

kleine entschuldigung: ich habe einen ähnlichen text in italienischer sprache abgefasst.

nun aber mal los:

einpacken, den ehemann und papa abknutschen, losfahren…

… und dann, nach etwas mehr als nur 400 kilometern war italien ganz weit weg und ich fand mich  in good old germania wieder.

mit meinem vollbepackten uraltfiat benötigten wir diesmal fast sieben stunden für die anreise. nicht nur, weil mein auto so langsam fährt, es gab halt mal wieder stau an der grenze und vorm gotthardtunnel. als binationaler pendler weiß man so was,  stellt sich darauf ein und wenn man das ziel erreicht hat, ist die freude noch grösser.

„omaaaa, wir sind daaaa,“ schallte es durch die ganze kleinstadtstraße, als ich den wagen in der garagenzufahrt meiner eltern parkte. dann atmeten meine bambini die luft tief  und genüsslich ein; ihrer meinung nach riecht die schwäbische landluft nach gülle und kartoffelsalat. recht haben sie!

und, was macht ulbarb so, wenn sie ‚dahoim‘  ist? sie klappert ihre privaten lieblingsorte ab, besucht freundinnen und probiert auch mal neues aus (beispiel der europapark-besuch). dementsprechend viele autokilometer fährt ulbarb ab, insgesamt ist sie dieses  jahr auf knapp 2000 gekommen.

um euch zu beweisen, dass ich ein landei bin und wir somit voll auf dem land geurlaubt haben, müsst ihr nur die folgenden namen lesen, die zu meinem üblichen bewegungsradius gehören,  und sie euch bildlich vorstellen: da gibt’s die wohnsiedlungen kälberrain und langwiesen, die orte albstadt, aufkirch, endingen, himmelreich (nach dem höllental), hausen vorm wald, talheim, mühlhausen,  schömberg, weilersbach und sogar eine freizeitanlage mit dem namen ‚kuhloch‘ .

einzelne stationen unter anderem waren: das schützenfest in biberach, das spaichinger freibad, die villinger altstadt, überlingen am bodensee…

ganz aussergewöhnlich war eine wanderung  mit klaus alias reticulum   auf der alb. seit jahren schreiben wir beim frapalymo mit und hatten nun die gelegenheit,  uns persönlich kennenzulernen. wie ihr euch wohl vorstellen könnt, ein ausflug mit viel emotionen und tiefgang.

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entlang des albtraufs und blick auf die ‚hohenzollern‘

dass ich tagsdrauf auch noch  zwei meiner ’schreibweiber‘ in konstanz wiedertraf, eins davon ist https://www.schreib-t-raum.de/ bzw. schreibtraum, machte mein persönliches glück perfekt.

es fand sich auch zeit, den kindern einen einblick in die vergangenheit ihrer mutter zu zeigen. wir fuhren nach ravensburg, dort habe ich mal  gewohnt und berufspraktika absolviert. komischerweise kam mir alles viel kleiner und beschaulicher vor. und der typische, deutsche, kalte regen verhunzte uns auch noch den besuch des lokalen naturseefreibades. aber nicht nur von mir konnte ich berichten (wo ich arbeitete,  in welche  kneipen ich ging, dass ich an der vhs italienisch-sprachkurse belegte), sondern auch von dem ‚papà‘, der  mich damals, sobald er die gelegenheit hatte, mich besuchen kam. er hatte seinen ersten job, sein erstes auto und fuhr freitags nachmittags los, kam um mitternacht an und blieb bis sonntag in der früh)

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dann ließ ich die kleine und den grossen bei meinen eltern und fuhr mit der mittleren nach berlin. das war sozusagen eine ‚aufregende belohnung‘, die gute hatte im juni die mittelschule erfolgreich abgeschlossen.

jedes meiner kinder hat einen eigenen zugang zu deutschland. alle lieben die tatsache, dass sie zwei kulturen in sich tragen. sie versuchen sich, in der zweiten muttersprache, also meine, auszudrücken, genießen, im vergleich zu ihren freunden und klassenkameraden, diese art ’sonderstaus‘.  sie finden es cool, dass sie eine ‚mama‘ haben und nicht eine ‚mamma‘.

die mittlere tochter ist unser ‚käpsele‘. während einer spree-fahrt suchte sie sich ganz bewusst den audioguide in deutscher sprache aus und  einen tag später verbrachte sie viereinhalb stunden in der ‚antiken sammlung‘, um sich auf den besuch des ‚ginnasio classico‘ vorzubereiten.  so manch‘ andere 14jährige hätte sich für ein alternativprogramm entschieden. dann hat sie diese nachdenkliche seite; mit sich im unseins,  sinnierte sie lange darüber nach, ob sie sich mehr italien oder deutschland zugehörig fühle. ihr fazit: eine wortneuschöpfung.  sie sei eben ‚ausheimisch‘. wie ich sie kenne, diese zerrissenheit!

die kleinere tochter ist eher praktisch veranlagt. sie will, sobald sie alt genug sein wird, beim tierschutzverein mithelfen und später zoologin werden. in italien leben wir sehr städtisch. hier liebt sie es, so schnell draussen in der natur sein zu können. klaus erfand den passenden  spitznamen ‚hennenflüsterin‘.  (ja, ich weiss, auf dem unteren foto ist aber ein reh abgebildet!)

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der große lernt deutsch an der schule und die ferien machten ihm ‚feldforschungen‘ möglich. während er fern sah, kommentierte er :“in deutschland geht’s in der werbung hauptsächlich um bier, in italien um damenbinden!“ beim monopoly-spielen konnte er seinen wortschatz  erweitern: schönheitswettbewerb, kreuzworträtsel, strassenausbesserungsarbeiten. er wird die vokabeln bestimmt in seine b2-prüfung einbauen, gell?

ich habe auch mal eine ereigniskarte gezogen, die da lautete: „wandere nach italien aus, um mit deinem herzmann glücklich zu werden. vergiss aber weder deine wurzeln noch deine familie und freunde. ziehe an der grenze kein geld ein und suche das nächstliegende ‚commissariato‘ auf, um die aufenthaltsgenehmigung zu beantrage. begebe  dich nicht direkt nach monza, sondern verweile einige monate in torino. gebäre drei kinder, mache dich selbstständig und bewältige das leben mit geduld und spucke!“

 

aus dem zweisprachigen nähkästchen geplaudert (2)

(endlich mal wieder was zum thema „zweisprachigkeit“)

freudestrahlend kehrte letzte woche mein fast siebzehnjähriger sohn aus der schule zurück:“der cazzaniga habe ich es heute aber gezeigt!“

aha, er hatte deutschunterricht.“und, was war denn los?“

„na ja, ich habe eine wette gewonnen, denn sie hat behauptet, dass scoiattolo, ‚rehkitz‘ bedeuten würde, aber ich habe ihr gesagt, dass es „eichhörnchen“ heisst. und die hat sogar die lezione unterbrochen und hat in ihrem tablet nachgeschaut, dann ist es ganz still geworden und sie meinte nur… tja, ich hab’s besser gewusst. dann hat sie gefragt, wieso ich das so genau wisse, und ich habe nur gemeint, dass ich als kind in den deutschlandferien  immer in irgendwelchen tierparks oder im schwarzwald unterwegs war.dann weiss man das sein leben lang!“

hinter dem redeschwall verbarg sich nicht nur der triumph, etwas besser als die prof zu wissen, sondern auch der stolz darauf, zwei sprachen zu beherrschen. der weg dorthin war aber seht steinig.

offen und ehrlich gesagt, kann von ‚beherrschen‘ nicht die rede sein. mein vorhaben, meine drei kinder zweisprachig aufzuziehen, hat nur teilweise funktioniert.

mein sohn, mein erstes kind, kann von allen dreien deutsch am besten:

liegt es daran, dass er während seiner ersten drei lebensjahre seine mutter (damals nicht berufstätig) nur für sich hatte? oder weil er ein neusprachliches gymnasium besucht, an dem er latein, englisch, spanisch und deutsch lernt?

‚die sprache seiner mutter‘ ist aber nicht automatisch seine muttersprache geworden. er definiert sich als italiener. und in italienisch hat er leider auch so seine schwierigkeiten. ich bin nur froh und erleichtert, dass es bei anderen familien, die die zweisprachigkeit praktizieren, auch nicht anders abgeht.

mein sohn war, was die sprachentwicklung anging, recht spät dran und solange er nicht in den kindergarten ging, sprach er „deuliano“, eine bunte mischung aus deutsch und italienisch (grosseltern und babysitter bekamen entsprechende wörterbücher ausgehändigt). diese sprache wurde dann auch noch mit der typischen babysprache eines kindes vermischt (erkläre mir mal einer, wieso er zu keks bzw. biscotto ‚kingi‘ sagte?). der alltag von meinem sohn und mir  war recht international, denn ich hatte bzw. habe viele kontakte mit anderen nicht-italienischen frauen/familien und war lange mitglied in einem club für expats, in dem englisch gesprochen wurde.

dann kam der kindergarten. zuerst verstanden die erzieherin und die compagni den kleinen fast gar nicht, aber nach sechs wochen sprach mein sohn nur noch italienisch, auch mit mir und meiner familie.

in der grundschule hatte er anfangs besorgniserregende schwierigkeiten beim lesenlernen und die ersten (auf-)sätze waren versehen mit deutschen und oder falsch geschriebenen wörtern.und auch die stellung der adjektive, der gebrauch der präpositionen und der satzbau waren katastrophal.  die lehrerinnen waren besorgt, ob das kind nicht eine lernschwäche hätte. ich ließ ihm zeit, wollte abwarten. aber irgendwann saßen mein mann und ich doch beim psychologen einer beratungsstelle. eine lernschwäche liegt nicht vor, und mit der zeit verschwanden unsere probleme. ich denke, dass sich seine schwierigkeiten u.a. auch auflösten,  weil er mit acht/neun jahren eine wichtige, persönliche entscheidung getroffen hatte: eines nachmittages, als wir in der kinderbibliothek in monza waren, las er einen handgeschriebenen zettel vor:“spanische muttersprachlerin erteilt nachhilfeunterricht…“ nach einer kurzen nachdenkpause, kommentierte er :“und ich bin ein italienischer muttersprachler“.

ein stich ins mutterherz! jedoch was sollte ich sagen oder tun?  positiv ist, dass es meinen sohn  bzw. meine kinder nie störte, dass ich mit ihm weiterhin auf deutsch spreche (sie finden es wohl cool, eine etwas andere mamma zu haben).

eine der grundregeln der zweisprachigen erziehung ist, sich mit dem kind exklusiv auf der ‚zielsprache‘ zu unterhalten. leichter gesagt, als getan. meine kids haben sehr schnell begriffen, dass ich zwar mit ihnen deutsch spreche, aber dass ich auch sehr wohl die ‚andere‘ sprache  gut beherrsche. sie hörten und  hören mich doch reden – tagtäglich: mit verwandten, freunden und freundinnen, kollegen, mit der supermarktkassiererin, dem bankangestellten, den nachbarn etc. etc. etc. wir leben nun mal in italien. seltsamerweise hat mein sohn meine fehler, die ich in der italienischen sprache mache, abgekupfert. die zwei töchter nicht. hätte ich mich, in der zeit der sprachentwicklung, dumm stellen sollen? so tun, als ob ich nur meine muttersprache könne? geht doch gar nicht, denn mit meinem mann rede ich auf italienisch. er kann recht gut deutsch, aber, ich wiederhole mich, wir leben nun mal hier.

ein anderes hindernis ist die hausaufgabenbetreuung. ich darf zwar meine kinder mit einem ‚mach‘ mal deine hausaufgaben!‘ anraunzen, aber es ist doch klar, dass ich das einmaleins, die italienischen regionen und provinzen, die verben (ob indicativo oder congiuntivo), geschichtsdaten, chemische formeln etc. auf ihrer ’schulsprache‘ abfrage! ihre lehrer würden eine antwort wie ‚ fünf mal fünf ist fünfundzwanzig‘ weder verstehen noch akzeptieren.

ihr müsst euch das so vorstellen: ihr seid unterwegs und trefft auf eine fünfköpfige familie. alle labern wild durcheinander, alle labern italienisch, nur die eine nicht – und die bin ich. mein mann  und ich stritten uns, als der sohn klein war über  tierlaute oder sirenen. macht der hund nun ‚wauwau‘ oder ‚baubau‘, macht der krankenwagen ‚tatüta-a’oder ‚popi-popi‘?

ab und zu passieren meinem sohn noch lustige versprecher wie ‚polizista‘, ‚deschreibieren‘ oder ‚kaninchenvogel‘; in deutsch ist er klassenbester und in italienisch braucht er halt nachhilfeunterrich. allora, wird schon werden.

 

 

 

 

 

Was meine Bloggerseele bewegt: Frau Paulchens Lyrik Monat (# frapalymo)

Ab ersten November findet wieder der frapalymo statt.  Und ich freu‘ mich schon!

Es werden Gedichte geschrieben, gelesen, kommentiert; jeden Abend gibt Frau Paulchen einen Impuls vor, der als Inspiration dient und am folgenden Tag werden die Werke auf ihrer homepage eingestellt bzw. verlinkt.

Näheres findet ihr hier.

Dal primo novembre avrà luogo il cosidetto frapalymo, il mese della poesia, organizzata da Frau Paulchen. Ogni sera lei ci fornice un impulso che serve da ispirazione per la proprio poesia, la quale viene pubblicato sul sito di Frau Paulchen il seguente giorno.  Non vedo l’ora.  Se volete partecipare, traduco senza problemi i vari ‚input‘.  Per i dettagli cliccare.

 

ich muss mal wieder motzen

in italien gibt’s nur die sonne gratis.

so haben auch gute schulnoten ihren preis.

das hat mein sohnemann diesen sommer am eigenen leib erfahren dürfen.

am 8.6. sind die schulferien losgegangen. das neue schuljahr beginnt nun am 12.9.. und wir mussten bis heute abwarten, um zu erfahren, ob ihm drei oder vier jahren zum abitur fehlen; soll heissen, wir wussten bis zum 9.9. nicht, ob er in die elfte klasse seines neusprachlichen gymnasiums versetz wird oder nicht. das zeugnis, es wurde am 18.6. auf der homepage der schule veröffentlicht, fiel nicht gut aus; darauf waren wir vorbereitet, weil mein sohn schwierigkeiten in italienisch hat. der grund ist die zweisprachigkeit, denn für ihn war das in frühen kinderjahren zwar ein natürlicher prozess, aber in der schule fiel/fällt er den lehrern auf, da er z.bsp. satzbaufehler macht, präpositionen falsch verwendet, einen limitierten wortschatz besitzt. mein mann und ich waren auch bei entsprechenden beratungsstellen, um etwaige lernschwächen abzuklären. in italienisch ist er schlecht, da er keine guten aufsätze schreibt. es ist so, als ob er zwei zweitsprachen sprechen würde und nicht zwei muttersprachen. leider kam dieses jahr noch mathe dazu. wie’s halt so läuft: der lehrer sagt, man solle nicht keine sorge machen und dann wurde doch nach unten hin abgerundet.

zu den normalen ferienhausaufgaben kam also noch eine extra portion an arbeit dazu, denn  versetzungsgefährdete (ober-)schüler haben im september nachprüfungen und sind somit gezwungen, den lernstoff aufzuarbeiten. der arme junge hatte gerade mal zeit, sich von dem schock zu erholen – und schon saß er wieder auf dem hosenboden und lernte im juni, im juli, im august.

ich bin im grunde mit der italienischen schule einverstanden. mehr oder weniger. die lehrpläne sind reichhaltig, deren umsetzung jedoch schier unmöglich:  die schulpolitik ist undurchsichtig und kompliziert,  reformen werden dauernd reformiert, der staat hat geld für nichts, viele lehrer sind demotiviert, ihr unterrichtsstil ist oft althergebracht  und lehrer und lerndende sind opfer unmenschlicher notenregelungen. die bestnote hier ist 10, die wird nur an wunderkinder verteilt. 9 und 8 sind also super zensuren, 7 ist okay, 6 entspricht ‚ausreichend‘ und alles ab 5 bis 1 abwärts ist ‚ungenügend‘. ‚mangelhaft‘ existiert nicht. fünfer kann man aber ausgleichen. diese chance hatte mein sohn. und heute morgen, startete ich den pc um kurz nach sieben, um auf der homepage die noten abzurufen. die freude ist groß, es geht weiter, in die 3CL.

ich frag‘ mich, wie mein sohn den druck psychologisch ausgehalten hat. chapeau! am 1.9.,3.9. und 5.9. hatte er die sog. ‚esami di recupero‘.  die warterei auf deren bewertung war schlimmer, als das zeugnis oder die lernerei während der ferien, die doch der erholung dienen sollten! alleine war er nicht. mein mann oder ich fuhren ihn zu seinen terminen. auf dem schulhof ging’s zu wie auf einem rummelplatz. Nein, eher wie auf dem flur einer entbindungsstation: die schüler durften nach drei monaten ihre noten gebären,  freunde und eltern schenkten seelische und moralische unterstüztung und warteten, nervös herumgehend, vor verschlossenen türen.

heute nachmittag verschwand mein sohn mit seinem besten freund (feiern? trinken? who knows?!), währenddessen ich mehr als 300 euro ausgab. einen nachteil hat die versetzung nämlich, denn die bücher fürs neue schuljahr mussten bestellt werden!

auf ein neues!

kenn ich doch irgendwo her!

habe noch ein anderes blog einer in italien lebenden deutschen entdeckt.

ich nord, sie süd – uns trennen zirka 900 kilometer.

aber die distanz spielt keine rolle.

es tut gut, sich in den berichten anderer zu erkennen – so weiss ich, dass mein leben und meine erlebnisse hier total normal sind. zwei posts haben mich bes. beeindruckt:

https://meinapulien.wordpress.com/2016/03/05/die-krux-mit-der-zweisprachigkeit/

https://meinapulien.wordpress.com/2012/06/28/dasgleicheinolivgruen-2/