Cavour

Da mein erstes blog-Rezept aus Piemont stammt, möchte ich meinen ersten Reisebeitrag passend dazu gestalten.

Wir bleiben in der Region und fahren nach Cavour. Das Städtchen liegt abseits der normalen Touristikrouten und ist deshalb sehr reizvoll; ein paar Stunden/ein halber Tag reichen aus, um sich den Stadtkern zu erwandern. Die typische dörfliche Architektur mischt sich mit modernerem Kleinstadtflair. Cavour ist für mich persönlich von Bedeutung, da ich in der Nachbargemeinde Barge zu Studienzeiten ein Praktikum absolviert und dort gewohnt hatte.  Manchmal ging ich hier zum Wochenmarkt. Aber die eigentliche Attraktion, die ich hier vorstellen will, ist ein Berg. Eigentlich eine Erhebung von knapp 460 Metern, die hier mitten in der  platten Landschft steht und einen tollen Panoramablick bis hin zu den Alpen bietet. Der Berg heisst „la Rocca di Cavour“; eine enge, befahrbare Straße führt, durch dichten Mischwald, hinauf. Es gibt frühgeschichtliche Spuren menschlicher Besiedlung (Felszeichnungen bzw. -einkerbungen) und einst stand auch ein Schloß hier oben, dessen Ruinen teilweise sichtbar sind.

Noch ein Hinweis: Liebhaber der italienischen Küche sollten unbedingt in das Restaurant „Locanda La Posta“ einkehren.

foto cavour

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