frapalymo november 17, neunter beitrag

gestern bin ich mit der ’schreiberei‘ nicht nachgekommen, einfach mal wieder zu viele zuviels.

aber hier nun mein gedicht zum impuls „zerschneidet und setzt neu zusammen – aus drei eigenen texten wird ein neuer“

ich habe meine ersten drei, hier publizierten frapalymo-gedichte, dazu genommen.

 

Lebensenergie

schrillt

wächst

Balance halten können

und wachsen

Ohne Vorbehalt

vor dir

nackt

auf schwankenden dunkelgrünen

nymphen

Advertisements

erste frapalywo und mein text nummer zwei

in der dunklen augustnacht

wartete das zimmer lange

frühstück bei der stazione termini

zu mittag einen trevibrunnen

die piazza navona zwischendurch

am abend trastevere mit puntarelle

auf uns

wartete das zimmer lange

in der dunklen augustnacht

 

 

der impuls lautete ‚hotelzimmer‘. damit konnte ich zuerst nicht viel anfangen, mir fehlt  wohl ausreichend hotelzimmererfahrung, ich bin eher ein ferienwohnungstyp; mein mann, stets auf dienstreisen, könnte romane abfassen. jedoch, damals, machten wir zwei diese unvergessliche reise nach – ihr habt’s bestimmt erraten!

frapalymo-Gedicht 9/05-14

„ein hotelzimmer mit frühstück bitte“ lautete der impuls für den neunten Mai. Mir fiel sofort meine allererste Romreise ein:

niemanden lass‘ ich hinein

nur meinen liebsten.

ein zimmer

 zu studienzeiten

billigrosa

und das grüne kleid

stand mir so gut.

komm!

laufen wir nach draußen

in der mittagshitze

im foro romano

zirpen die grillen

einzigartig

 

 

 

frapalymo-Gedicht 8/05-14

Na, da hat sich sophie paulchen aber einen besonderen Impuls einfallen lassen:“die erste große liebe“. Beim  Lesen gestern abend,  löste er zeitgleich ein WOW und ein HERRJEH aus.

 

24

 meine erste große liebe

verwaltet

in fotoalben tagebüchern briefresten

im schrank.

viel erlebt

machnes vergessen

einiges vergeben

oft diskutiert.

sie steht an meiner seite

meine erste große liebe.

 

…..

und vor etwas 24 Jahren schrieb ich in eines der besagten Tagebücher folgendes:

„eins-sein erreicht

befolgt

nach gesetzen der natürlichkeit.

eine selbstverständlichkeit für sich.

eine kunst

einfach

bewegend

nicht zu vergessen

zu verdrängen

diese

rote

hitze

auf

unbegrenzheit

und frieden.

zeit schmilzt.

unbedeutend

für

die

immer neue

großartigkeit

dieser schönheit

wenn

man

liebt.“