manchmal ist banal am besten

zwei einfache, schnelle rezepte:

ich liebe paprika und sehr gerne diese variante: in einer pfanne mit heissem olivenöl schwitze ich zwiebeln an und gebe dann den gewaschenen, geputzten und klein geschnittenen paprika dazu (ein stück pro nase).  jetzt muss das gemüse nur noch langsam schmoren, ca. 20/30 minuten. leicht salzen. als beilage passt dieses gericht zum beispiel zu hähnchenbrustfilet mit sojasauce. heute abend aber gab’s spiegeleier.

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ich hatte ja mal hier eine ganze serie gerichte unter ‚bratwurstrezepte‘ gepostet. letzte woche machte ich die leckere italienische sorte, die die mit fenchelsamen gewürzt ist. dazu gab’s ofenkartoffeln, die ich aber noch mit ofenkürbis ‚anreicherte‘. als ich kind war, servierte meine oma oft kürbiskompott, den ich gar nicht mochte. erst wieder in italien wagte ich mich an diese gemüsesorte.

zubereitung: kürbis schälen und in mundgerechte stücke schneiden. leicht in mehl wenden, mit petersilie und evtl. knoblauch wūrzen. auf ein mit backpapier ausgelegtes blech legen und mit olivenöl beträufeln (erst nach dem garen salzen),  im vorgeheiztem ofen bei 180 grad ca. 30 min backen. da kartoffeln im ofen auch so lange brauchen, habe ich eben ein ‚mischmasch‘ kreiert. das endergebnis sieht einladend aus:

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Paprikagemüse aus Piemont

Ich habe lange in Torino,  Hauptstadt von Piemonte, gelebt – sogar dort richtig typisch italienisch geheiratet. Mein Rezept hier passt vielleicht nicht ganz so gut zu einem eleganten Bankett; aber es ist einfach, frisch, salzarm und gesund und superlecker. Das Gericht kann als Beilage oder als Antipasti serviert werden. Die piemontesische Küche zähle ich persönlich zu einer der besten Regionalküchen Italiens.

Zutaten (4 Pers.): 6 große Paprikas, am besten in verschiedenen Farben. Zwei Knoblauchzehen, Olivenöl (Qualität extra vergine), gehackte Pertersilie.

Zubereitung: Backofen auf 180 (Umluft)/200 Grad vorheizen und die gewaschene und abgetrocknete Paprika auf ein mit Backpapier ausgelegtem Blech legen und ca. 60 Min. backen lassen. Die Paprika werden mit der Zeit weich, verlieren an Wasser und die Haut wird braun und bläht sich leicht. Die Paprika ab und zu wenden. In einer Salatschüssel werden zwei bis drei Esslöffel Öl und der gehackte Knoblauch und die Petersilie zu einer Marinade vermengt. Das nun weiche Gemüse wird aus dem Ofen geholt und muss geschält werden, indem man die Haut vorsichtig abzieht. (Achtung! Heiß!) Das ist zwar zeitaufwendig aber wichtig. Die Samen entfernen und die Paprika filettieren. Sollte sich noch Wasser bilden, dieses abgießen, damit die Marinade nicht verwässert. Die Paprikastreifen in die Marinade geben und durchziehen lassen.

Fertig.

Variante: Die Paprikastreifen werden auf einzelne Teller verteilt und nicht mit der Marinade (s.o.) sondern mit einer Soße aus Thunfisch (eine kl. Dose), einem Teelöffel Kapern, zwei gehackten Knoblauchzehen, zwei – drei Sardellenfilets, Petersilie (je nach Belieben) und drei bis vier Esslöffeln Olivenöl bedeckt. Die einzelnen Zutaten werden mit einem Mixstab vermischt. Die Thunfischsoße kann auch als Dip zu anderen Gerichten gereicht werden.

.peperoni