frapalymo november’17, zwanzigster impuls

der körper spricht zu uns

in symptomen

die schale war zu durchlässig

der kern nun aufgeweicht

die seele stuporös

 

mein werk zum impuls, „wenn der körper eine stummheit ist“ nach einem tweet von @frauhasenherz , der mir ziemlich nahe ging und mich lange beschäftigte.

 

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frapalymo november ’17, neunzehnter impuls

Manch‘ ein vollbepackter Traum

bewusst!

auszudrücken

freitags privat draußen. probiert.

Gelegenheit geht’s wandere Wald

Sommerferien, Regen

beantrage Zerrissenheit bildlich,

perfekt erfolgreich nachmittags

tags drauf

400 b2-prüfung los

besuche nachdenkliche Emotionen endingen. Foto fern.

Natur ‚Feldforschungen‘ abgefasst

lesen? diesmal wagen.

Außergewöhnliches absolviert?

fuhr fährt folgenden abgeschlossen. glück?

 

Ich liebe ihn, den Automatengedicht-impuls. ich habe diesmal einen längeren blogpost (von mir) eingegeben und dann habe ich an dem ausgepuckten Text noch etwas gebastelt (ich hielt mich an Regel 6); ich glaube, es ist eine neue Geschichte entstanden.

hier der link zum automatengedichtautomat.

und hier kommt ihr zum frapalymo.

frapalymo november ’17, fühnzehnter beitrag

ich -still- beobachte

es gedankenverloren spielen

(leben lernen) .

ich -geduldig- weiß

es wird

mit der zeit

so machne

kindheitserinnerung vergessen.

ich – die mutter- nicht:

lebenserfahrung.

 

mein gedicht zum heutigen impuls bei sophie paulchen: „medientransfer musik: schreibt ein gedicht zu diesem stück“.

 

 

 

frapalymo november ’17, dreizehnter impuls

da bin ich wieder. zwei impulse konnte ich nicht ‚bearbeiten‘  und zufälligerweise ist mein werk, welches zum impuls „dichtet zu diesen zeilen: it is the story of the falling rain to turn into a leaf and fall again* von alice oswald“ entstand, gleichzeitig auch die morgige aufgabe.

 

Heut‘ Morgen ein Sturm

spielte in den Pappeln

sang über Firnschnee

 

schwer tropfte das Wasser

keine Blätter fielen

frapalymo november ’17, zehnter beitrag

„schreibt ein erasure/blackout gedicht zu goethes abendsonne“. so lautete die aufgabe für heute.

aus dem vorgegebenen text (das gedicht ‚abendsonne‘ von goethe) werden all die wörter entfernt, die man  nicht haben möchte und es werden nur die stehen gelassen, die für den neuen text passend sind.  weder die reihenfolge der wörter noch  die wörter selbst werden verändert. goethes gedicht könnt ihr auch bei sophie paulchen nachlesen.

 

Abend

Betrachtet die grünumgebenen Hütten!

Der Tag ist überlebt.

Dort Leben

und

stille Welt

Der wilde Berg

das Meer

scheint

wegzusinken

Ich eile fort

vor mir die Nacht

ein schöner Traum

wenn der Adler

schwebt über Flächen

 

(frei nach Johann Wolfgang von Goethe)

 

liebe leser und mitschreiber,

am wochenende werde ich offline sein, versuchen, die impulse nachzuholen. wir lesen uns am Montag wieder.

frapalymo november 17, neunter beitrag

gestern bin ich mit der ’schreiberei‘ nicht nachgekommen, einfach mal wieder zu viele zuviels.

aber hier nun mein gedicht zum impuls „zerschneidet und setzt neu zusammen – aus drei eigenen texten wird ein neuer“

ich habe meine ersten drei, hier publizierten frapalymo-gedichte, dazu genommen.

 

Lebensenergie

schrillt

wächst

Balance halten können

und wachsen

Ohne Vorbehalt

vor dir

nackt

auf schwankenden dunkelgrünen

nymphen

frapalymo november ’17, achter beitrag

so was war noch nie dagewesen – ein autobahnparkplatzimpuls!

inspirationen konnten wir hier finden, aber ich habe nicht lange gesucht, die A81 kam mir sofort in den Sinn, inbesondes der Abschnitt ‚Spätzle-Highway‘, Parkplatz/Rastsättte ‚Neckarburg‘

 

Hallo, Baargraf Berthold, wie war’s zu deiner Zeit?

Ich bin mal wieder den Hegau nuff gefahren

Alles grün, oft verregnet, öfter kalt, abr schee

Und dann die Erinnerungen

 

Ich bin mal wieder den Hegau nuff gefahren

Mein Heimwehweg, ’s pressiert

Und dann die Erinnerungen

Oimol mit Stoffel am Neckar Rad g’fahren

 

Mein Heimwehweg, ’s pressiert

I glaub, wir haben geknutscht, gell

Oimol mit Stoffel am Neckar Rad g’fahren

Dann mit dir a Halbe getrunken

 

I glaub, wir haben geknutscht, gell

Alles grün, oft verregnet, öfter kalt, abr schee

Dann mit dir a Halbe getrunken

Hallo, Baargraf Berthold, wie war’s zu deiner Zeit?