heute im unterricht

heute im unterricht sollte mein schüler eine relativ leichte aufgabe bewältigen: er musste „WAS“, „WER“ und „WEN“ in die richtigen lücken  einsetzen.

WER ist das? Das ist Frau Schneider.

(Richtig)

WEN suchen Sie? Ich suche die Chefin.

(Richtig)

WAS ist das? Das ist der neue Rechner.

(Richtig)

WER ist krank? Die Kollegin aus der Personalabteilung.

(Richtig)

WEN treffen Sie? Meinen Kunden

(Richtig)

WAS ist das? Der Buchhalter.

(Falsch)

Also interveniere ich: „Das ist nicht korrekt. Denken Sie nochmal nach, bitte!“

Mein Schüler antwortet, auf Italienisch: „Ach echt! WER? Ich dachte der Buchhalter sei ein Möbel.“

frapalymo-Gedicht 17/05-14

Ein sehr interessanter und reizvoller Wochenimpuls: sophie paulchen schlug vor, ein schon existierendes Gedicht, nach dem Motto  „die gleichen worte ganz anders“, abzuändern. Hier kann man nachlesen, wie vorzugehen war: http://www.paulchenbloggt.de/2014/05/09/frapalymo-impuls-100514-und-170514 .

Die Idee selbst stammt aus  Maria Webers Buch : „Zwischen Handwerk und Inspiration: Lyrik schreiben und veröffentlichen“.

Liebe Sophie! Ich finde die Wochenimpulse gut und sie  bereichern den frapalymo um ein wertvolles Element. Das Buch kannte ich nicht und werde es bestimmt bald mal lesen – und ich werde diese Schreib-Anregung demnächst umsetzen, da ich gerade mit (m)einem C1-Fremdsprachschüler immer wieder mal Gedichte lese, bespreche und ich versuche, seine eigene Kreativität zu fördern: er kreiert schon tollste Elfchen.

Mein Werk heute basiert auf dem Gedicht „Köln“ von Hilde Domin.

 

Die alten Toten

und ich

wir sind allein

 hinter unserem Glas

versunken.

Köln hat

Köln schwimmt

durch neue große Straßen.

Andere Türen

gehen

in andere Häuser.

Von Possessivartikeln und Schweinen

Ich habe eine neue Deutsch-Gruppe und demnächst werde ich die Possessivartikel einführen. In der Regel bietet sich immer das Thema ‚Meine Familie‘ gut an, denn auch Anfänger reden  gerne darüber.  Was ich an meiner Arbeit als Fremdsprachen-Lehrerin so mag, ist die Tatsache, dass ich immer wieder neue Leute kennen lernen darf  und die Unterrichtsinhalte auf sie, client based, zugeschnitten werden können. So erscheint sogar mir die trockene Grammatik neu…

Nie vergessen werde ich einen sehr lernstarken Schüler, einen wichtigen country manager, der mich mit einem sehr ulkigen Versprecher überraschte, als er einmal laut seufzend ausrief:“Ach, wissen Sie, meine Schweineeltern…!“  Ich, zuerst leicht verwirrt, musste schmunzeln… Dass man sich nicht immer mit den Schwiegereltern gut versteht, ist ja kein Geheimnis mehr, auch nicht in dem Land der Familien vergötternden Italiener! Aber die Verwandten gleich als Schweine abstempeln ist schon allerhand!

 

Meine Schülerin, die Kannibalin! La mia alunna, una cannibale!

Die heutige Unterrichtseinheit hieß „ein Geschäftsessen“ und signora Antonella bestellte:“ Als Vorspeise nehme ich eine Gemüsesuppe, dann die Kinderrouladen mit Salzkartoffeln und zum Nachtisch hätte ich gerne den Obstsalat mit Sahne.“

La lezione di oggi prevedeva un  pranzo ufficiale e la signora Antonella ha ordinato: una zuppa alle verdure, involtini di bambini con patate lesse e salate e una macedonia con panna.

Na dann, Mahlzeit!

Italienisches Vornamen-Alphabet

Schon zu Schul- und Studienzeiten hatte ich begonnen, Italienisch zu lernen: Ich besuchte zig VHS-Kurse; zurückblickend läßt sich die Stimmung  immer als entspannt  und witzig beschreiben und auch wenn das Niveau sich steigerte, erschien mir immer alles soft und easy. Wie Eiscreme!

Einmal in Italien änderte sich das schlagartig. Als allererstes lernte ich (phantasievollste) Schimpfwörter, dann die Redensarten, die ich versuchte, situationsgemäß anzuwenden und schlußendlich den grausigen Konjunktiv (der lag lange wie ein schwerer Kloß im Magen), den inzwischen meine kids  bis zum Abwinken büffeln müssen und somit viel besser beherrschen.

Und nicht zu vergessen sind die Vornamen der Leute, die ich kennenlernte bzw. kennenlerne, denn ich will die ja in mein Adressbuch schreiben oder ins cellulare (sprich Handy) eingeben. Man kann nicht davon ausgehen, dass die Menschen hier  nur klassiche Namen wie Alessandra, Loredana, Roberta oder Antonio, Giuseppe und  Mario oder tragen. So passierte es, dass ich Vornamen wie Vokabeln lernen musste. Hier meine persönliche Liste von italienischen Vornamen, die ich alle so gehört habe und die mich auf irgendeine Weise faszinieren (Ausprache, Bedeutung etc.) Kleine Nebenbemerkung: das italienische Alphabet kennt 21 Buchstaben; j, k, w, x und y lernten meine kids als „Fremdbuchstaben“   und dienen nur zur Erweiterung.

Adelmo

männl. Vorname mit germanischen Ursprung. Eigentlicher Vorname der Musikers Zucchero. Den kennt Ihr sicherlich auch, oder?

Alba

Nicht nur Name einer Stadt, sondern auch weibl. Vorname; wird übersetzt mit Tagesanbruch oder Morgengrauen und gefällt meinen Ohren besser als Aurora (Morgenröte/Morgenanbruch), so heisst  Ramazzottis Tochter.

Allegra

weibl. Gute-Laune-Vorname und bedeutet: lustig, froh, heiter, vergnügt.

Andreina

ist die weibl. Form von Andrea (Andreas)

Azzura

weibl. Vorname und bedeutet (Himmel-)Blau. Eine ehemalige Schulfreundin meines Sohnes hieß so

Bianca

weibl. Vorname und erneut eine Farbe: Weiß

Bortolo

männl. Vorname, von Bartolomeo abgeleitet. Klingt nach Zwerg, oder?

Candido

männl. Vorname , kommt aus dem Lateinischen, wird auch als normales Adjektiv gebraucht: rein, sauber, weiß

Catena

weibl. Vorname aus Sizilien mit eindeutig starker christlicher Bedeutung: Kette (in Ketten liegen, sich aus Ketten befreien)

Croce und Crocifissa

ebenfalls weiblich, es gibt auch die männl. Form; mittelalterliche Namen in Anlehnung an das Kreuz bzw. die Kreuzigung Christi

Diamante

weibl. Vorname, berühmter Songtitel von Zucchero,  seine Grossmutter trug diesen Namen

Ermenegildio

männl. Vorname, gotisch. Ital. Modedesigner

Fabiola

weibl. Form von Fabio. Fabio hätte mir selbst sehr gefallen.

Fiamma/Fiammetta

weibl. Vorname aus dem Mittelalter: „leuchtend wie eine Fackel/Flamme“, toskanische ‚maschera‚ (in der Literatur oder Theater immer wieder auftauchende Figur)

Fausto

männl. Vorname lateinischen Ursprungs, bedeutet ‚gütig‘, aber ich muss automatisch an die Faust denken, kein guter Gedanke. Fausto ist ein Arbeitskollege meines Mannes, sehr umgängliche Person.

Fulvia

weibl. Vorname, sehr alt, da aus dem Römischen bzw. Lateinischen stammend (gens Fulvia), bedeutet hellblond/rotblond. Name einer Kusine meines Mannes, die jedoch langes dunkelbraunes Haar hat.

Gaia

weiterer weibl. Gute-Laune-Vorname, bedeutet munter, heiter, lustig. Beste Freundin einer meiner Töchter, die ihrem Namen voll gerecht wird.

Giordana

weibl. Vorname, leitet sich anscheinend vom Fluss Jordan ab. Ein für mich unvergesslicher Name: die Leiterin des Geburtsvorbereitungs- und Baby-Massage-Kurses hieß so…

Giorgia oder Giorgiana

weibl. Vorname, sozusagen eine Georgine. Beste Freundin einer meiner Töchter

Gualtiero

männl. Vorname, ist die ital. Form zu  ‚Walter‘

H

Da gibt’s keine typisch ital. Vornamen. Der Buchstabe taucht in Begriffen wie „Hotel“ auf und wird zur Konjugation des Verbs haben (avere) benötigt.

Iacopo

männl. Vorname, bedeutet Jakob, liegt im Moment voll im Trend. Einen gibt’s an ‚unserer ‚ Grundschule und alle Mädels der Klasse 5b sind in ihn verliebt.

Italo

männl. Vorname, hat eher politische Bedeutung, wird mit ‚frei‘ übersetzt. Einer der Schriftsteller, den man in der Schule liest: Italo Calvino

Libera

weibl. Vorname, hat auch eher einen politischen Touch und bedeutet ‚frei‘. Name einer guten Bekannten

Lodovica oder Ludovica

weibl. Vorname, der Ludwigine bedeuten würde. Meine Töchter sind Fans des Nachwuchs-DisneyChannel-Star Lodovica Comello.

Luiga

weibl. Vorname, Gegenstück zu  Luigi (also Alois, Lugwig). Name einer meiner Hebammen

Mariolina

weibl. Vorname und die Verkleinerungsform von Maria. ‚Mariechen‘ ist eine meiner ital. Verwandten.

Mattia

männl. Vorname, den ich persönlich sehr mag. Biblischer Name, entspricht Matthias, während Matteo Matthäus entspricht. Guter Bekannter aus Turin.

Natale

männl. Vorname, von ’natalis‘ (Geburt) abgeleitet; bedeutet auch Weihnachten, Name meines Schwiegervaters, aber meine Schwiegermutter ruft ihn nur „Nino-Pass-auf-dass-die Zucchini-nicht-anbrennen“!

Odoacre

männl. Vorname, entspricht Ottokar, bedeutet: der Reiche, seinen Besitz bewachenden. Direkter Vorgesetzter meines Mannes

Pancrazio

männl. Vorname, griechisch, im Gegensatz zum dt. Pankraz noch eher im Gebrauch

Qiunto

männl. Vorname, abgeleitet von ‚quintus‘: der an fünfter Stelle Geborene.

Raoul oder Raul

männl. Vorname althochdeutschen Ursprungs. Vorname eines beliebten Schauspielers, von dem schon einmal in diesem blog die Rede war.

Stella

weibl. Vorname, romantisch, bedeutet ‚Stern‘

Sveva

weibl. Vorname, es gibt mehrere Herkunfts-Theorien; mir gefällt jene, die besagt, dass der Name das Schwabenland bezeichnet, also „die, die aus dem Schwabenland stammende“. Nett, nicht? Jedenfalls ist mir die Freundin meiner Schwägerinschon immer sehr sympathisch gewesen.

Tancredi

männl. Vorname, anscheinend einst von den Normannen ‚eingeschleppt‘ und bedeutet: weiser Berater. Name einses Bekannten meiner Schwiegermutter

Ulderica und Ulrica

sind weibliche Namen, die meinem eigenen sehr nahe kommen.

Rosario

männl. Vorname, typsich süditalienisch, im starken Zusammenhang mit der Marienverehrung, bedeutet nämlich Rosenkranz. Vorname des Karaoke-Stars und Showmasters Fiorello.

Sabino

männl. Vorname und männl. Form zu Sabine/Sabina. Guter und gutaussehender Bekannter von mir.

Simone

ist in der ital. Sprache ein männl. Vorname und entspricht unserem Simon

Valentina

weibl. Name, der mir für meine Töchter gefallen hätte. Es handelt sich um einen antiken, etruskischen Namen, der immer noch in Mode ist.

(Walter

männl. deutscher Vorname, der hier, mir unerklärlich, relativ beliebt ist.)

Zaccaria

männl. biblischer Vorname

 

So, nun habe ich mich aber echt angestrengt und zwischenzeitlich bestens integriert. Zu meinem Leidwesen muss ich aber berichten, dass ich, seit dem ich  im Ausland lebe, meine eigenen Namen nie korrekt ausgesprochen höre. Folgende Versionen sind mir untergekommen:  Ullrick, Ulrisch, Urricke, Hullritsch, Hulrick, Wuhlritsch, Ugo, Holly und Olli oder Hully!

Einer meiner typischen Alltags-Tage

Freitag. Alles relativ ruhig und draussen herrlich sonnig. Aber aus dem Norden, von den Alpen her, weht ein eiskalter Wind. Die Luft ist so klar, dass ich einen Superblick auf den Resegone habe, der Hausberg von Lecco (1875 Meter). Was vermuten lässt, dass es schneien wird. Der erste Schnee in diesem Januar und der zweite in diesem Winter (jedenfalls bei mir hier).

Eine Freundin kam vorbei. Auf einen Kaffe. Aber nicht erst nachmittags, gleich um elf, denn ein schwarzer, schneller espresso wirkt am bestens morgens. Dann zur Arbeit. Habe in einer Firma einen  sog. Null-Beginner-Kurs mit drei Damen aus verschiedensten Abteilungen. Schon die Frage „Wie geht es Ihnen/Wie geht es Dir?“ frustet. Wie soll frau in der vierten Unterrichtseinheit schon die Personalpronomen des Dativs wissen. Das kleine Wort „Prima“  in der Antwort jedoch bringt immer einen Lacher, denn auf Italienisch heisst ‚prima‘  ‚vor‘, ‚zuerst‚ oder ‚die erste‚.  Eine Kursteilnehmerin spanischen Ursprungs klärte mich auf, dass es  in ihrer Sprache ‚Kusine‘ bedeutete. So, dann habe auch ich etwas gelernt. Dann aber musste ich meine clienti weiter pisacken,   mit den Pluralendungen – und das kurz vorm Wochenende. Die Armen!

Weiter geht’s. Nach Hause fahren. Mein Sohnemann hat sich irgendwie eine Mitfahrgelegenheit organisiert, da die Busse mal wieder streikten. So kam er relativ schnell und pünktlich zum Mittagessen. Das gibt’s, ganz italienisch, kurz vor halb drei, aber mit heimatlichen Geschmack:  Bauernfrühstück und Spiegeleier. Diese nennen sich hier uova all’occhio di bue, also Ochsenaugeneier. Nur die daheimgebliebene Tochter, weil sie krank ist, wollte etwas Leichtes und so zauberte mein Kühlschrank Büffelmozzarella hervor. Um vier ging’s erneut los: die Kleinste aus der Grundschule abholen. Die Kinder werden hier nicht alleine losgeschickt. Nein, jeden Tag muss der Erziehungsberechtige oder ein Erwachsener (Grosseltern, Babysitter, Freunde etc.)  das Schulkind abholen. So stehe ich seit 2006 auf Schulhöfen und hole höchstpersönlich,  vorrausgesetzt ich bin mal nicht krank, gegen Gesichtskontrolle meine kids ab. Und erst 2017 wird sich das Ende dieser Prozedur abzeichnen. Jetzt habe ich gerade mal die Zeit den Beitrag zu posten, denn nun stehen Schwimmkurs und Judoverein an. Ach ja und Abendessenkochen. Wie wär’s mit halb neun?

Euch allen ein gutes und erholsames Wochenende.

Raoul, Ricky, die Acht und der Dativ

Seit vorgestern hat der Alltag mich  wieder. Das Haus ist leer, da die schulpflichtigen Kinder und der Ehemann lange und viel unterwegs sind. Und dann, wieder daheim, möchten sie alle umsorgt werden.Und ich? Ach ja, zu mir gehört auch meine Arbeit, ich nenne sie mal part-part-time-Job, was eben so muttermöglich ist bei einer grossen Familie. Ich unterrichte als muttersprachliche Lehrerin Deutsch . Ich bin für einige Sprachschulen tätig und gebe dort Einzel-, Gruppen-, Intensivkurse verschiedener Niveaus. Oft gehe ich direkt in Firmen, die mit deutschsprachigen Ländern Geschäftskontakte pflegen und deshalb  für die Angestellten und Manager Sprachtrainer brauchen.

Auf kommenden Montag freue ich mich besonders, weil …. Kennt Ihr Raoul Bova? Nein, dann googelt mal! Wenn ja, dann werdet Ihr mich sofort verstehen. Also, Raoul Bova ist ein italienischer Schauspieler und wohl einer der beliebtesten VIPs. Darüber hinaus ist er schrecklich gutaussehend. Und montags um halb neun habe ich einen Termin mit einem Country Manager, der eben genauso hübsch ist wie Raoul und (sogar) noch freundlicher grinsen kann. Da macht die Arbeit Spass und ein guter Wochenanfang ist garantiert.

Kurz darauf treffe ich mich mit Ricky. Er ist nicht so attraktiv; macht nichts, denn mein Ästhetikbedarf ist ja ausreichend gedeckt worden. Ricky arbeitet in der technischen Abteilung einer Giesserei und liebt inbesondere die zusammengesetzten Substantive der deutschen Sprache. Er stellt sich das Wort immer bildlich vor und ist fasziniert von der Phantasie, die oft dahinter steckt. So lachte er, als er nun im Winter „Handschuhe“ lernte und sich  ausmalte, wie seine Kollegen im kalten Deutschland sich Schuhe über die Hände ziehen würden. Seine Vorstellungskraft hilft ihm, Vokabeln schnell zu erlernen und als ich seinen „Wortschatz“ lobte, dachte Ricky an eine Piratentruhe, in der sich goldene Artikel, Verben und Nomen stapeln.

Nur mit der Korrespondenz will es nicht klappen. So schrieb er doch tatsächlich : „Ich schinke Ihnen dieses Mail, …!“

In totale Panik und Wut kam er bei dem Satz: “ Die Firma bleibt bis zum achten August geschlossen.“ „Wieso“, frug er mich,“ hat die Acht ein ‚N‘, die Ordinalzahl heisst doch ‚der, die, das achte‘?Kann man nicht mal das Datum ohne irgendwelche Regeln bilden?!“ Ich erkläre, dass die Ordinalzahlen wie  Adjektive dekliniert werden – und ernte lautes Aufstöhnen. „Schau dir doch mal die Präposition an“, will ich helfen. Mein Schüler Ricky erfasst:“Wow, ich muss die Acht dativisieren!“

Tja, so kann man das auch sagen.

Und auch Ricky kennt schon lange den beliebten Spruch: Deutsche Sprache – schwere Sprache.