Weltliches und Religiöses

Meine lieben Leser!

Nun fehlen nur noch wenige Tage, dann ist Weihnachten! Und diese letzte Woche ist reich gefüllt an geschäftlichen Terminen, Klassenarbeiten an den Schulen der Kids, letzten Planungen und Vorbereitungen etc. etc. – wer kennt’s nicht?! Deshalb verschicke ich meine Weihnachtsgrüsse an Euch heute schon mal ab. Möget Ihr feierliche, ruhige, besinnliche, gemütliche Momente haben! Und kommt gut ins Neue Jahr!

Dieses Wochenende war ganz der Familie gewidmet: zuerst  gab es gestern Vormittag an der Schule der kleinsten Tochter ein wunderbares Chorkonzert (u.a. hatten die Sechstklässler ‚Adiemus‘ einstudiert; die langen Proben haben sich ausgezahlt: es wurde zusammen mit einigen Lehrern musiziert und so manche Eltern hatten Tränen in den Augen) . Dann hatten wir Karten für ‚die letzten Jedi‘; aber in was für einem Kinosaal: wir waren in Melzo, dort befindet sich das Arcadia-Kino und der beste Saal ist ’sala energy‘ mit 630 Plätzen, wahnsinnig bequemen Sesseln, einer 30 Meter breiten Kinoleinwand und mit Dolby Atmos Soundtechnik ausgestattet. Keine Sorge, ich werde nicht spoilern… aber Samstagnacht habe ich sehr gut geschlafen… und heute nahm ich mir die Zeit und buk Zimtsterne und Ausstecherle.

Zu unseren Sonntagen gehört auch der Kirchgang, in der Diözese Mailand wird heute der sechste Adventssonntag gefeiert und in unserer Gemeinde werden in diesen Tagen Weihwasser und das Gebet zur Familiensegnung verteilt. So kann man während des  Heiligen Abends  und/oder am ersten Weihnachtsfeiertag seine Familie, Verwandten und Gäste segnen. Das finde ich wunderschön, das eigene Haus wird Kirche. Wir sagen an Weihnachten bewußt ‚Ja‘ zu Gott. Vielleicht erreicht meine Einstellung ja den einen oder anderen Leser.

weihnachten Segnung

Zum Schluss noch ein Winterhaiku, ich finde es verbindet irdische und spirituelle Anteile:

Im weissen Schnee, horch,

Dort haust nur eine Stimme:

Des Winters Andacht

(Ryôta)

 

Seid also alle herzlichst gegrüßt von Eurer ulbarb

 

 

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frapalymo november ’17, zum vierzehnten impuls

das kornfeld liegt brach

einsam kalt unter dem frost

hinfort die blumen

in der letzten sonne fällt

schnee leicht wie rosa perlen

 

… und der impuls lautete „schreibt ein winter-haiku oder winter-tanka“